Menowin Fröhlich holt DSDS-Sieg nach 16 Jahren emotionalem Warten
Menowin Fröhlich gewinnt Deutschland sucht den Superstar – nach 16 Jahren Wartzeit
Der 38-jährige Sänger Menowin Fröhlich hat nach einem 16-jährigen Warten die 2022er-Ausgabe von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) gewonnen. Im Finale sicherte er sich einen Plattenvertrag sowie 100.000 Euro. Sein emotionaler Triumph markierte ein spektakuläres Comeback in der Show, in der er einst selbst im Finale gescheitert war.
Fröhlich hatte bereits 2006 an der Castingshow teilgenommen, erlebte damals jedoch eine schmerzhafte Niederlage. Sein diesjähriges Comeback versetzte die Jury in Staunen – Juror Dieter Bohlen nannte seinen Auftritt bei den Castings schlicht eine „echte Sensation“. Im Finale überzeugte er mit einer Interpretation von Michael Jacksons Billie Jean sowie seinem eigenen Song Mercy On Me.
Die Konkurrenz war hart umkämpft: Constance Dizendorf, einst ein schüchternes Mädchen, entwickelte sich zu einer der herausragenden Kandidatinnen und belegte am Ende den zweiten Platz. Tyrell Hagedorn, der parallel seine Schulabschlussprüfungen meisterte, erreichte Rang drei.
Nach dem Sieg brach Fröhlich in Tränen aus und sank Dieter Bohlen in die Arme. Sender RTL wies später Vorwürfe zurück, sein Mitwirken sei inszeniert oder gegen Regeln verstoßen worden.
Die Show kehrt 2023 mit einer 23. Staffel zurück. Bohlen bleibt ebenso wie Isi Glück und Bushido Teil der Jury.
Mit seinem Sieg erhält Fröhlich nicht nur einen Plattenvertrag und das Preisgeld – bald wird er zudem zum neunten Mal Vater. Unterdessen laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Staffel von Deutschland sucht den Superstar.






