Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Abdul FechnerMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Metro Logistics Germany GmbH führt ein neues Energiemanagementsystem an seinen deutschen Standorten ein. Die Plattform flexOn des Unternehmens encentive soll den Energieverbrauch, die Solarstromerzeugung und die Systemsteuerung in Echtzeit optimieren. Als Pilotstandort für das Projekt dient das Logistikzentrum in Marl.
Das Logistikzentrum in Marl verfügt bereits über eine große Dach-Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von rund 18 Megawatt Peak (MWp). Die flexOn-Plattform wird die Energieflüsse überwachen und hochverbrauchende Systeme automatisch so anpassen, dass sie sich an Strompreisen und Solarverfügbarkeit orientieren.
Zudem priorisiert das System das Laden von Elektro-Staplern in Phasen hoher Solarstromerzeugung oder niedriger Energiekosten. Dieses Vorgehen soll den Eigenverbrauch des Solarstroms erhöhen, die Spitzenlast reduzieren und die Gesamtenergiekosten senken.
Wie Energiemanagerin Ellen Rupprath betont, bietet die Plattform eine zuverlässige, standortübergreifende Datengrundlage für die Steuerung von Verbrauch und Erzeugung. Nach der Pilotphase in Marl wird das System schrittweise in Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau eingeführt.
Ziel ist eine zentralisierte, standortübergreifende Optimierung von Energieverbrauch, Eigenerzeugung und Systemsteuerung. Die Plattform ermöglicht eine Echtzeit-Visualisierung und automatisierte Steuerung der Energieflüsse. Sie soll die Effizienz steigern und die Kosten an allen Standorten von Metro Logistics in Deutschland senken. Eine Ausweitung auf weitere Standorte ist bereits geplant.






