04 May 2026, 08:37

Mönchengladbachs 0:3-Niederlage gegen Bayern nach früher Roter Karte für Castrop

Schwarzes und weißes Bild eines Schiedsrichters mit einer roten Karte vor einer Menge von Menschen in Fußballuniformen, mit einem Zaun im Hintergrund.

Mönchengladbachs 0:3-Niederlage gegen Bayern nach früher Roter Karte für Castrop

Borussia Mönchengladbach trat gegen den FC Bayern München von Anfang an mit geringen Siegchancen an. Die Aufgabe wurde noch schwieriger, als Jens Castrop in der ersten Halbzeit die Rote Karte sah. Die Partie endete mit einer 0:3-Niederlage für die Gastgeber, die den Großteil des Spiels in Unterzahl bestreiten mussten.

Der Wendepunkt kam in der 19. Minute: Castrop griff Bayerns Luis Díaz mit einem rüden Foul an und erhielt zunächst Gelb. Nach einer VAR-Überprüfung stufte der Schiedsrichter die Strafe jedoch zu Rot hoch – Mönchengladbach musste fortan mit zehn Mann spielen.

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Die Bayern dominierten mit ihrer vollzähligen Mannschaft, während die Hausherren kaum dagegenhielten. Ein weiterer umstrittene Szene betraf Bayerns Torhüter Jonas Urbig: Der Ball traf seinen Arm außerhalb des Strafraums, doch es gab keinen Handelfmeter. Der DFB bestätigte später, dass die Entscheidung korrekt war, da keine klare Torchance vereitelt worden sei.

Urbig selbst erklärte, er halte eine Rote Karte in dieser Situation nicht für gerechtfertigt. Ohne weitere Schiedsrichtereingriffe nutzte der FC Bayern seine Überzahl gnadenlos aus. Das Endergebnis spiegelte ihre Überlegenheit wider – Mönchengladbach erholte sich nicht mehr vom frühen Rückschlag.

Die Niederlage bedeutet für die Gladbacher null Punkte aus diesem Spiel. Ihre ohnehin geringen Aussichten auf eine Überraschung verflüchtigten sich nach Castrops Platzverweis. Der FC Bayern hingegen sicherte sich mit drei Treffern ohne Gegentor einen souveränen Sieg.

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