Neue Milliarden-Förderung soll Elektroautos für Geringverdiener erschwinglicher machen
Rotraut DöringNeue Milliarden-Förderung soll Elektroautos für Geringverdiener erschwinglicher machen
Die deutsche Regierung plant eine Ausweitung der Fördergelder für Elektroautos mit einem neuen finanziellen Anreizprogramm. Das Vorhaben soll Haushalten mit niedrigem bis mittlerem Einkommen den Kauf von Elektrofahrzeugen erleichtern. Allerdings sind zentrale Fragen – etwa, wer anspruchsberechtigt ist und wie die Unterstützung konkret funktionieren soll – noch ungeklärt.
Für die Initiative wurde ein Fonds in Höhe von drei Milliarden Euro eingerichtet, der voraussichtlich bis 2029 aufgebraucht sein wird. Als Orientierungshilfe könnte das durchschnittliche Bruttoeinkommen aus dem Jahr 2021 dienen, das bei 50.493 Euro lag (rund 4.208 Euro monatlich). Einem Vorschlag zufolge soll die Förderung auf Personen mit einem Jahreseinkommen von bis zu 50.000 Euro beschränkt werden.
Nach Steuern und Abgaben verbleiben einer alleinstehenden Person ohne Kinder in Nordrhein-Westfalen netto etwa 2.710 Euro im Monat. Die Regierung erwägt die Einführung einer Kaufprämie, um Käufer in dieser Einkommensspanne zu unterstützen. Derzeit gehören nur sehr wenige Privatkäufer von Neuwagen zur Gruppe der Geringverdiener.
Wie das Fördermodell genau ausgestaltet wird, steht noch nicht fest. Eine Option ist ein System, das sich an einem bereits in Frankreich erprobten Konzept orientiert.
Die neue Subvention würde staatlich geförderte Finanzhilfen für den Kauf von Elektroautos bereitstellen. Sollte das Programm umgesetzt werden, könnten Elektrofahrzeuge für eine breitere Käuferschicht erschwinglicher werden. Die endgültige Ausgestaltung und die Zugangsvoraussetzungen werden entscheiden, wie viele Menschen von der Förderung profitieren.






