08 May 2026, 00:38

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien Hunderte von Dollar monatlich kosten können.

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Neuer Phishing-Betrug zielt auf Solinger Bürger ab – gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt)

Betrüger versenden derzeit gefälschte E-Mails an Einwohner Solingens, in denen sie sich als Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ausgeben. Die Nachrichten locken mit hohen Steuererstattungen in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024. Die Mails wirken täuschend echt, da sie offizielle Logos und das Corporate Design staatlicher Behörden nutzen, um Opfer in die Falle zu locken.

In den betrügerischen E-Mails werden die Empfänger aufgefordert, ihre Bankverbindung umgehend zu bestätigen, um die Erstattung zu erhalten. Ein eingebetteter Button leitet die Nutzer auf eine gefälschte Website weiter, auf der persönliche Daten abgegriffen werden sollen. Um Druck auszuüben, behaupten die Betrüger, das Angebot sei nur 72 Stunden lang gültig.

IT-Sicherheitsexperten warnen, dass solche Zeitvorgaben ein typisches Merkmal von Phishing-Angriffen sind. Das Bundeszentralamt für Steuern betont, dass es niemals per E-Mail nach Bankdaten fragt. Auch in Solingen häufen sich Meldungen über ähnliche Betrugsversuche, bei denen sich Kriminelle als andere Behörden oder Dienstleister ausgeben.

Die Behörden raten dringend, keine Links in verdächtigen E-Mails anzuklicken und keine persönlichen Daten preiszugeben. Stattdessen sollten die Nachrichten sofort gelöscht werden. Warnsignale sind unter anderem: - unerwartete Erstattungsmitteilungen, - Aufforderungen zur Herausgabe sensibler Daten, - verdächtige Webadressen.

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Die Betrüger nutzen das vertrauenswürdige Erscheinungsbild offizieller Schreiben, um ihre Masche glaubwürdig wirken zu lassen. Wer auf die Fälschungen hereinfällt, riskiert finanzielle Verluste oder Identitätsdiebstahl. Bei Zweifeln an der Echtheit einer steuerrelevanten E-Mail sollte die Authentizität ausschließlich über die offiziellen Kanäle geprüft werden, bevor man aktiv wird.

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