24 May 2026, 04:40

Neuer Monitoring-Bericht zur Energiewende: Fortschritte und Kritik am Vergabeverfahren

Bundesregierung gibt Informationen zum Monitoring des Energieübergangs bekannt

Neuer Monitoring-Bericht zur Energiewende: Fortschritte und Kritik am Vergabeverfahren

Am 15. September wurde der Bundesregierung ein neuer Monitoring-Bericht zur Energiewende vorgelegt. Das von der BET Consulting GmbH und dem Institut der Energiewirtschaft (EWI) erstellte Dokument untersucht zentrale Bereiche wie Strombedarf, Versorgungssicherheit und den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Veröffentlichung folgte auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag, die sich mit dem Vergabeverfahren des Gutachtens befasste.

Die Bundesregierung hatte den Bericht unter straffen Zeitvorgaben in Auftrag gegeben. Aufgrund des engen Zeitrahmens wurde im Rahmen eines bestehenden Rahmenvertrags eine Metaanalyse beauftragt. Am 12. Juni wurde die Leistungsbeschreibung – die Themen wie Strombedarf, Netzausbau, Digitalisierung und Wasserstoffentwicklung umfasste – an die BET Consulting übermittelt.

Den Zuschlag für den Auftrag erhielt das Institut der Energiewirtschaft an der Universität zu Köln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Regierung bestätigte später, keine Kenntnis von personellen Überschneidungen zwischen EWI-Mitarbeitenden und früheren oder aktuellen Auftraggebern der Gutachten zu haben.

Am 9. September reichte die Linksfraktion im Bundestag eine Kleine Anfrage zum Vergabeverfahren des Berichts ein. In ihrer Antwort ging die Regierung nicht auf mögliche Kontakte, Treffen oder Absprachen zwischen dem Institut der Energiewirtschaft und der Staatssekretärin Katherina Reiche im Zeitraum von September 2015 bis August 2025 ein.

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Der Monitoring-Bericht liefert nun eine detaillierte Bewertung des Fortschritts der deutschen Energiewende. Er behandelt zentrale Aspekte wie Versorgungssicherheit, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Wasserstoffinfrastruktur. Die Handhabung des Vergabeverfahrens durch die Regierung bleibt jedoch weiterhin Gegenstand der Kritik – insbesondere nach den Nachfragen der Linksfraktion.

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