Neuer Städtetag-Vorstand in NRW: Essen, Hamm und Mönchengladbach führen urbanen Wandel an
Eitel TruppNeuer Städtetag-Vorstand in NRW: Essen, Hamm und Mönchengladbach führen urbanen Wandel an
Der Städtetag Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Vorstand gewählt, der die Interessen der Städte im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands vertreten soll. Die Organisation vereint 39 Städte mit rund neun Millionen Einwohnern. Die Wahl fand im Rahmen der Mitgliederversammlung am 10. Juni in Oberhausen statt.
Zum neuen Vorsitzenden wurde Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, gewählt. Seine Stellvertreter sind Marc Herter, Oberbürgermeister von Hamm, sowie Christian Küsters, Bürgermeister von Nettetal. Auch Felix Heinrichs, Oberbürgermeister von Mönchengladbach, zog in den Vorstand ein.
Heinrichs bringt Erfahrungen aus dem Strukturwandel Mönchengladbachs in seine neue Rolle ein. Er betont, dass Städte nicht nur bürokratische Gebilde, sondern vor allem Innovationszentren seien. Die Stadt selbst setzt auf nachhaltiges Wachstum durch Innovation und die Renaturierung von Flächen in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung.
Während der Versammlung unterstrichen Delegierte aus den großen Städten ihren Bedarf an mehr Finanzmitteln, weniger Regulierung und größerer Entscheidungsfreiheit auf kommunaler Ebene. Heinrichs äußerte sich erfreut über die Zusammenarbeit mit dem neuen Team unter Kufens Führung.
Der neu gewählte Vorstand wird den Städtetag künftig in der Vertretung urbaner Belange leiten. Die Organisation will sich insbesondere den Themen Finanzierungslücken, bürokratische Hürden und kommunale Selbstverwaltung widmen. Die Wahl markiert einen neuen Abschnitt für den Städtetag NRW und seine Mitgliedsstädte.






