08 May 2026, 14:37

NRW investiert 11 Millionen Euro in Denkmalschutz für 2025

Schwarzes und weißes Foto einer gotischen Kirche mit detaillierten Wandverzierungen, einem Turm und einem großen Fenster mit detaillierten religiösen Symbolen und Figuren.

NRW investiert 11 Millionen Euro in Denkmalschutz für 2025

Nordrhein-Westfalen stellt über 11 Millionen Euro für Denkmalschutz 2025 bereit

Zu den geförderten Projekten gehört die Sanierung der St.-Severin-Kirche in Sand, einem historischen neugotischen Wahrzeichen. Kommunen beteiligen sich mit Eigenmitteln, um die zusätzliche Landesförderung zu sichern.

Die katholische Pfarrgemeinde St. Joseph und St. Antonius erhält 100.000 Euro für die Restaurierung der St.-Severin-Kirche. Das aus dem 12. Jahrhundert stammende Gebäude dient als zentraler Ort für Gottesdienste, kulturelle Veranstaltungen und Gemeinschaftsaktivitäten. Um den Landeszuschuss zu erhalten, muss die Gemeinde den Betrag aus dem eigenen Haushalt aufbringen.

Das Denkmalförderprogramm von NRW unterstützt in diesem Jahr 183 Einzelprojekte. Weitere 2,6 Millionen Euro fließen direkt an Städte und Gemeinden, sodass sich die Gesamtinvestitionen aus öffentlichen und privaten Mitteln auf knapp 57,6 Millionen Euro belaufen. Private Spender, Kirchen und lokale Initiativen steuern dabei 46,1 Millionen Euro bei.

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In Bergisch Gladbach erhält der Verschönerungsverein 10.000 Euro für die Instandsetzung der Umfassungsmauer des Büstengartens an der Gohrsmühle. Die historische Stätte spiegelt das industrielle Erbe der Stadt wider und bleibt ein lokaler Anziehungspunkt. Sowohl Bergisch Gladbach als auch Rösrath profitieren von der Förderung, die von Kirchsanierungen bis hin zur Restaurierung von Denkmälern reicht.

Die Mittel sichern dringend benötigte Reparaturen an Wahrzeichen wie der St.-Severin-Kirche und dem Büstengarten der Gohrsmühle. Kommunen und private Geldgeber arbeiten Hand in Hand, um diese Stätten für kommende Generationen zu bewahren. Die gemeinsamen Investitionen tragen dazu bei, das kulturelle und historische Erbe in der gesamten Region zu erhalten.

Quelle