NRW verdoppelt Solar-Förderung: Schwimmende Anlagen und Agri-PV profitieren besonders
Rotraut DöringNRW verdoppelt Solar-Förderung: Schwimmende Anlagen und Agri-PV profitieren besonders
Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sein Förderprogramm für großflächige Solarenergieprojekte erneuert. Die Initiative unterstützt Freiflächenanlagen, darunter schwimmende Solarsysteme und Agri-Photovoltaik, mit höheren Zuschüssen für innovative Konzepte. Ziel der Landesregierung ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region zu beschleunigen.
Die aktualisierte Förderung umfasst drei Arten von Solarparks: klassische Freiflächenanlagen, schwimmende Installationen sowie Agri-PV-Systeme. Konventionelle Parks erhalten bis zu 20 Prozent Förderung, während schwimmende Projekte mit bis zu 25 Prozent bezuschusst werden. Für Planungs- und Beratungsleistungen sind sogar bis zu 70 Prozent Unterstützung möglich.
2023 und 2024 hat NRW rund 280 Megawatt neue Freiflächen-Solarkapazität hinzugewonnen. Bis Ende August 2025 sollen weitere 125 Megawatt ans Netz gehen. Ausgeschlossen von der Förderung sind Anlagen, die bereits über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden.
Um die Antragsstellung bis Jahresende zu stärken, wurden zusätzlich 10 Millionen Euro bereitgestellt. Die Maßnahme steht im Einklang mit dem Ziel NRWs, die Solarkapazität bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt zu verdoppeln. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur bezeichnete die Förderung als „starkes Signal für den Solarausbau in der Region“. Das Programm zielt auf ein schnelleres Wachstum der erneuerbaren Energien ab und setzt dabei auf innovative und effiziente Anlagen. Antragsberechtigte Projekte können sich bis zur Ausschöpfung der Mittel um finanzielle Unterstützung bewerben.






