20 June 2026, 12:24

NRW will Handys an Schulen streng regulieren – Feller fordert klare Regeln

NRW Bildungsminister: Handys in der Schule teilweise erlaubt

NRW will Handys an Schulen streng regulieren – Feller fordert klare Regeln

NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller fordert strengere Regeln für die Nutzung von Handys in Schulen. Sie betont, dass Medienkompetenz und Jugendschutz entscheidend seien, um Online-Gefahren wie Cybergrooming zu begegnen. Ihre Vorschläge richten sich an Grund- und weiterführende Schulen gleichermaßen.

Für Grundschüler plädiert Feller für ein vollständiges Verbot von Handys während der Schulzeit. Ihrer Meinung nach müssen junge Kinder vor Ablenkung und potenziellen Risiken geschützt werden. Für weiterführende Schulen schlägt sie differenzierte Regelungen vor – ein pauschales Verbot lehnt sie ab.

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Im Unterricht soll die Handynutzung nach ihren Vorstellungen gezielt und unter Aufsicht der Lehrkräfte erfolgen. Bei verantwortungsvollem Umgang sieht sie in der Sekundarstufe keine grundsätzlichen Bedenken. Feller weist zudem auf die gesamtgesellschaftliche Dimension hin: Medienkompetenz sei eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft, nicht allein für die Schulen.

Ihre Äußerungen stehen im Kontext wachsender Sorgen über die Bildschirmzeit von Kindern. Die Ministerin verweist darauf, dass Schüler an Gesamtschulen etwa 110 Stunden pro Woche wach sind – davon verbringen sie nur 28 Stunden in der Schule. Dies unterstreicht ihre Position, dass die Verantwortung über den Schulalltag hinausgeht.

Fellers Ansatz zielt auf einen Ausgleich zwischen Praktikabilität und Schutz ab. Ihre Pläne würden Schulen klare Leitlinien für den Umgang mit Handys an die Hand geben. Gleichzeitig betont sie die Notwendigkeit umfassender Maßnahmen zur Förderung von Medienkompetenz und Kindersicherheit.

Quelle