26 March 2026, 10:34

Patricia Blanco über Ambivalenz und hohe Kosten beim Oktoberfestbesuch

Eine große Gruppe von Menschen sitzt an langen Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit einigen stehenden und Taschen auf den Tischen, vor einer Kulisse aus festlichen Zelten, Lichtern und Fahnen.

Patricia Blanco über Ambivalenz und hohe Kosten beim Oktoberfestbesuch

Patricia Blanco besuchte in diesem Jahr das Münchner Oktoberfest, wo sie ihre Schwester Mercedes wiedertraf. Der Besuch weckte bei ihr ambivalente Gefühle gegenüber der Stadt, in der sie geboren wurde – einer Stadt, in der sie sich bis heute nicht voll akzeptiert fühlt. Trotz ihres bekannten Nachnamens erntet sie von Einheimischen neugierige Blicke und gelegentliche Starren.

Seit ihrer Kindheit ist Blanco Stammgast auf dem Oktoberfest. Doch die diesjährige Reise kam sie teuer zu stehen: Rund 300 Euro gab sie pro Tag aus, vor allem für Champagner und Wein. Ein einfacher Familienausflug, so erklärte sie, koste sie etwa 60 Euro – allein für einen Liter Bier und Essen.

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Ihre Anwesenheit blieb nicht unbemerkt: Fans hielten sie für Fotos und Autogramme an. Doch abseits des Trubels gestand sie, sich in München wie eine Außenseiterin zu fühlen. Die Münchner Gesellschaft, so Blanco, betrachte sie noch immer anders.

Auch familiäre Spannungen prägten ihren Besuch. Zwar traf sie ihre Schwester Mercedes auf dem Fest, doch ein Zusammentreffen mit ihrem Vater Roberto Blanco blieb aus. Ihr öffentlicher Streit von 2017, der auf der Frankfurter Buchmesse eskalierte, ist bis heute ungelöst – trotz eines kurzen Versöhnungsversuchs 2023.

Blanco sieht ihren Nachnamen stets als Privileg und Herausforderung zugleich. Sie besteht auf Unabhängigkeit und betont, dass ein zukünftiger Partner zu ihrem Lebensstil passen müsse – nicht unbedingt zu ihrem Vermögen. Finanzielle Abhängigkeit von einem Mann, stellt sie klar, komme für sie nicht infrage.

Für Blanco bleibt das Oktoberfest eine Tradition, die sowohl schöne Erinnerungen als auch ungelöste Konflikte verbindet. Ihr diesjähriges Erlebnis unterstrich den Kontrast zwischen öffentlicher Anerkennung und privatem Zugehörigkeitsgefühl. Die steigenden Kosten des Fests und ihre eigenen finanziellen Entscheidungen spiegeln einen Lebensstil wider, den sie nach ihren eigenen Regeln gestaltet.

Quelle