22 March 2026, 22:32

PETA fordert das Ende von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Flagge im Hintergrund und dem Text "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden" unten.

PETA fordert das Ende von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Forderungen nach einem Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland werden lauter. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert schärfere Gesetze und argumentiert, dass beide Praktiken unnötiges Leid verursachen. Mehrere Petitionen zielen derzeit darauf ab, Fotos von Trophäenjagden, Treibjagden und sogar religiöse Zeremonien im Zusammenhang mit der Jagd zu verbieten.

Jährlich töten Hobbyjäger in Deutschland über fünf Millionen Wildtiere – dazu kommen schätzungsweise 200.000 Katzen. Angler verletzen und ersticken unterdessen Millionen von Fischen, wie Tierschützer anprangern.

Laut PETA stört die Jagd soziale Strukturen von Tieren und verschlimmert ihr Leid, statt Populationen zu regulieren. Die Organisation betont, dass die Natur Wildtiere bereits durch Wetter, Krankheiten und Nahrungsverfügbarkeit kontrolliert. Jagd sei weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar.

Fische, die in Debatten über Tierschutz oft übersehen werden, sind fühlende Wesen mit komplexem Sozialverhalten. Studien belegen, dass sie Schmerzen empfinden und sich im Spiegel erkennen können. Dennoch erleiden Millionen von ihnen jährlich durch Angler Hakenverletzungen und einen langsamen Erstickungstod.

Ab 2026 werden sechs Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Schleswig-Holstein – die Jagdpflicht für Hobbyjäger einschränken oder abschaffen. Dennoch warnt PETA, dass die aktuellen Gesetze weiterhin die massentierische Tötung aus Sport erlauben.

Eine weitere Petition ruft zum Boykott Schweizer Kantone auf, in denen Wölfe in großer Zahl getötet werden. Andere fordern ein Ende der Hubertusmessen, traditioneller Gottesdienste für Jäger. PETA rät Tierfreunden, alle Jagd- und Angelveranstaltungen zu meiden, da sie mit dem Respekt vor Wildtieren unvereinbar seien.

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Der Druck für Veränderungen wächst, während die öffentliche Ablehnung von Jagd und Angeln zunimmt. Angesichts der Millionen getöteten Tiere jährlich bestehen Tierschützer darauf, dass strengere Verbote längst überfällig sind. Die rechtlichen Einschränkungen in sechs Bundesländern markieren zwar einen Wandel – doch Aktivisten fordern deutlich mehr Maßnahmen.

Quelle