24 May 2026, 10:27

Polizei deckt Betrug mit gefälschten Pässen und Sprachzertifikaten auf

POL-K: 251001-1-K: Andere Personen für Sprachtest missbraucht - Drei Verdächtige festgenommen

Polizei deckt Betrug mit gefälschten Pässen und Sprachzertifikaten auf

Die deutsche Polizei hat einen mutmaßlichen Betrug mit gefälschten Pässen und gefälschten Sprachzertifikaten aufgedeckt. Drei Männer wurden in Köln festgenommen, nachdem Ermittler einen Plan zur erschlichenen Erlangung deutscher Prüfungsergebnisse aufgedeckt hatten. Der Fall hat sich mittlerweile ausgeweitet und umfasst weitere Verdächtige in mehreren Städten.

Die Aktion begann, als Beamte der Ermittlungseinheit KK 35 eine Sprachschule in Köln durchsuchten. Drei Männer im Alter von 54, 36 und 40 Jahren wurden unter dem Verdacht auf Betrug und Urkundenfälschung festgenommen. Den Behörden zufolge legten sie deutsche Sprachprüfungen ab, indem sie die Identitäten von Personen nutzten, die in gefälschten Pässen eingetragen waren.

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Die gefälschten Dokumente stammen laut Angaben aus Guinea, Ghana und Togo. Trotz des Besitzes dieser Falschpapiere verfügten die Verdächtigen auch über echte deutsche Ausweisdokumente. Ihr mutmaßliches Ziel war es, Sprachzertifikate unter falschen Namen zu erlangen.

Unterdessen führte eine separate Razzia in Hamburg zur Festnahme eines 34-jährigen Mannes ohne gültige Aufenthaltserlaubnis. Die Ermittlungen richten sich nun gegen drei weitere Männer – 44, 36 und 38 Jahre alt –, deren persönliche Daten in den gefälschten Pässen auftauchten.

Der Fall wird weiterhin aktiv von der KK 35 untersucht. Die Behörden prüfen mögliche Verbindungen zwischen den Verdächtigen und dem größeren Netzwerk hinter den gefälschten Dokumenten. Bei einer Verurteilung drohen den Beteiligten Anklagen wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht.

Quelle