Polizei Euskirchen blitzt 130 Raser – zwei mit 150 km/h erwischt
Polizei Euskirchen führt am Wochenende flächendeckende Geschwindigkeitskontrollen durch
Die Polizei im Kreis Euskirchen hat am Wochenende in der gesamten Region Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Beamte konzentrierten sich dabei auf Strecken in Euskirchen, Bad Münstereifel und Kall – insbesondere in Gebieten, die für überhöhte Geschwindigkeit bekannt sind. Ziel der Aktion war es, Unfälle durch rücksichtsloses Fahren zu reduzieren.
Im Fokus standen auch beliebte Motorradrouten im südlichen Kreisgebiet, die oft von Bikern für schnelle Ausflüge genutzt werden. Die Behörden warnten, dass Temposünder mit empfindlichen Strafen rechnen müssten, während sich gesetzestreue Autofahrer keine Sorgen machen bräuchten.
Bei den Kontrollen wurden insgesamt 130 Geschwindigkeitsverstöße registriert. In acht Fällen wurde sofort ein Fahrverbot verhängt. Auf den überwachten Abschnitten galt ein Tempolimit von 70 km/h, doch einige Fahrer wurden mit mindestens 41 km/h darüber gemessen.
Zwei Verkehrssünder fielen durch besonders hohe Geschwindigkeiten auf: Ein niederländischer Motorradfahrer in Kall und ein 25-jähriger Autofahrer aus Gerolstein wurden beide mit 150 km/h geblitzt. Der Motorradfahrer versuchte zu fliehen, wurde jedoch später von einer Motorradstreife in Schleiden-Gemünd gestellt.
Beide erhielten dieselbe Strafe: ein Bußgeld in Höhe von 1.400 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg. Die Polizei betonte, dass Rasen nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle sei – vor allem auf kurvenreichen Landstraßen.
Die Kreispolizeibehörde Euskirchen kündigte an, solche Kontrollen künftig fortzuführen. Gezielte Aktionen sollen regelmäßig stattfinden, um Rasen einzudämmen und die Verkehrssicherheit in der Region zu erhöhen.
Die Wochenendaktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, geschwindigkeitsbedingte Unfälle im Kreis Euskirchen zu verringern. Wer mit gefährlich hohen Tempi erwischt wird, muss mit hohen Geldstrafen, Punkten und Fahrverboten rechnen. Die Polizei bekräftigte ihr Engagement für konsequente Kontrollen auf besonders gefährdeten Straßen.






