Reichswalde probt den Katastrophenfall mit Großübung und 70 Einsatzkräften
Mirja VollbrechtReichswalde probt den Katastrophenfall mit Großübung und 70 Einsatzkräften
Großübung für den Ernstfall: Reichswalde testet Katastrophenschutz
Am 6. September 2026 fand in Reichswalde eine großangelegte Notfallübung statt. Feuerwehr, Rettungsdienste, das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst beteiligten sich an der aufwendigen Simulation.
Das Szenario sah einen Zusammenstoß zwischen einem Reisebus und einem Pkw vor, bei dem anschließend ein Fußgänger erfasst wurde. Insgesamt waren 26 Personen von dem fiktiven Unfall betroffen. Der Einsatzleiter rief den Massenanfall von Verletzten (MANV) aus, woraufhin zusätzliche Kräfte alarmiert wurden.
Rund 70 Einsatzkräfte und 30 Statisten wirkten mit. Die Teams richteten mehrere Einsatzabschnitte ein, bauten Funkverbindungen auf und legten eine Behandlungszone fest. Mithilfe von Patientenbegleitscheinen wurde der Verlauf der Maßnahmen dokumentiert.
Die Feuerwehr befreite eingeklemmte Verletzte, während die medizinischen Teams die Versorgung vorbereiteten. Nach etwa drei Stunden endete die Übung. Anschließend trafen sich alle Beteiligten am Feuerwehrhaus Reichswalde zur Nachbesprechung.
Die Übung diente der Abstimmung zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen und trainierte Abläufe bei Großschadenslagen. Alle Teilnehmenden sammelten wertvolle Erfahrungen im Management komplexer Rettungsszenarien.
