Rheinbacher Polizeiwache kehrt nach Flutschäden und Sanierung zurück
Polizeiwache Rheinbach nach umfangreicher Sanierung offiziell wiedereröffnet
Nach umfassenden Renovierungsarbeiten hat die Polizeiwache Rheinbach wieder ihre Türen geöffnet. Die Bauarbeiten begannen 2023, um die durch die Flutkatastrophe von 2021 verursachten Schäden zu beheben – ein wichtiger Meilenstein für die örtliche Polizei.
Im Juli 2021 hatte schweres Hochwasser die Wache in Rheinbach unbenutzbar gemacht. Zunächst wurde eine mobile Einheit als provisorische Lösung eingerichtet, später diente ein Containerbau als interimistische Dienststelle.
Die Streifenwagen wurden währenddessen auf das Gelände in Meckenheim verlegt, etwa drei Kilometer entfernt. Diese Regelung blieb bis zur Rückkehr der Beamten bestehen.
Im Rahmen der Sanierung wurden Heizungsanlagen und Serverräume in den Dachgeschossbereich verlegt. Diese Maßnahme soll die kritische Infrastruktur vor künftigen Überflutungen schützen. Der Containerbau wird nun für mögliche Einsätze in anderen Notlagen vorgehalten.
Am 28. April 2025 bezogen die Beamten ihren ursprünglichen Standort im Rheinbacher Stadtzentrum wieder. Die offizielle Wiedereröffnung fand zwei Tage später, am 30. April, statt. Zu den Gästen zählten Innenminister Herbert Reul, Polizepräsident Frank Hoever, Rheinbachs Bürgermeister Ludger Banken sowie Gabriele Willems, Geschäftsführerin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW).
In seiner Rede betonte Herbert Reul die Widerstandsfähigkeit der Polizistinnen und Polizisten. Gabriele Willems hob die Bedeutung der Funktionssicherung der Wache bei Extremwetterlagen hervor und verwies zudem auf die Modernisierungen, die ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld schaffen.
Die sanierte Wache ist nun am ursprünglichen Standort wieder voll einsatzfähig. Durch die Verlegung essenzieller Systeme in höhere Stockwerke wurde das Risiko künftiger Überflutungen verringert. Das Projekt stellt sicher, dass die Polizei ihre Aufgaben in Rheinbach auch langfristig effektiv erfüllen kann.
