11 March 2026, 16:27

Rheinische Turnmeisterschaften: Junge Talente kämpfen um jeden Punkt

Ein Mann in der Luft, Arme ausgestreckt und Knie gebeugt, der auf einem deckenbefestigten Trampolin in einer Turnhalle springt, dargestellt in Schwarz-Weiß.

Rheinische Turnmeisterschaften: Junge Talente kämpfen um jeden Punkt

Rheinische Turnmeisterschaften: Junge Talente glänzen in hart umkämpften Wettbewerben

Bei den rheinischen Turnmeisterschaften überzeugten Nachwuchsathleten in mehreren Altersgruppen mit herausragenden Leistungen. Mit präzisen und kraftvollen Übungen sicherten sich einige Sportlerinnen und Sportler die Spitzenplätze in ihren Kategorien. Enge Punktabstände und knappe Entscheidungen prägten die Wettbewerbe.

In der Altersklasse der Jungen (Jahrgänge 2014–2015) erreichte Benedikt Kreth den zweiten Platz – nur 0,6 Punkte trennten ihn vom Sieger. Das Kopf-an-Kopf-Rennen unterstrich sein Können in einem stark besetzten Teilnehmerfeld.

Fiona Schüller dominierte die offene Frauenklasse (Jahrgang 2004 und älter) mit zwei überzeugenden Übungen. Ihre souveräne Vorstellung brachte ihr den ersten Platz ein und setzte sie deutlich von der Konkurrenz ab.

Olivia Kramer zeigte in der Mädchen-Altersklasse (2016–2018) zwei fehlerfreie Durchgänge. Mit einer Endnote von 37,575 Punkten führte sie das Feld an und distanzierte ihre stärkste Verfolgerin um 1,155 Punkte.

Simon Ramacher sicherte sich in der offenen Männerklasse den rheinischen Meistertitel 2026. Seine Wertung von 52,200 Punkten festigte seinen Status als bester Athlet seiner Kategorie.

Doch nicht alle Turnenden erreichten die Finalrunden: Yu-Houn Li belegte in der Mädchen-Altersklasse (2014–2015) Platz 13 und verpasste das Finale um drei Punkte. Auch Josefine Hahn (Jahrgänge 2012–2013) scheiterte nach einem Sturz in ihrer ersten Übung an der Qualifikation.

Die Meisterschaften boten ein Wechselspiel aus Triumphen und knappen Niederlagen. Spitzenathleten wie Schüller, Kramer und Ramacher setzten Maßstäbe, während andere nur knapp am Podest vorbeischrammten. Die Ergebnisse spiegeln das hohe Niveau und den Kampfgeist der rheinischen Turntalente wider.

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