SC Verl marschiert mit 4:1 ins Westfalenpokal-Halbfinale – und Taz wird zum Transferobjekt
Rotraut DöringSC Verl marschiert mit 4:1 ins Westfalenpokal-Halbfinale – und Taz wird zum Transferobjekt
SC Verl zieht mit klarem 4:1 gegen den 1. FC Gievenbeck ins Halbfinale des Westfalenpokals ein und ist unter Trainer Tobias Strobl nun ein heißer Anwärter auf das Finale. Gleichzeitig bleibt Mittelfeldstar Berkan Taz mit seinen herausragenden Leistungen in der 3. Liga weiter im Fokus.
Taz ist in dieser Saison eine Schlüsselfigur für SC Verl: In den ersten 14 Spieltagen erzielte er sieben Tore und bereitete sechs weitere vor. Damit zählt er zu den besten Akteuren der Liga – trotz eines kürzlichen krankheitsbedingten Ausfalls.
Sein Vertrag in Verl läuft im Sommer aus, und die Spekulationen über seine Zukunft nehmen zu. Medienberichten zufolge könnte er bereits im Wintertransfer über eine Ausstiegsklausel wechseln, wobei eine Ablösesumme im unteren sechsstelligen Bereich erwartet wird. Vereine wie Preußen Münster und Rot-Weiss Essen haben bereits Interesse signalisiert.
Sportdirektor Zlatko Janjic gibt sich gelassen: Taz' Ambitionen dürften über die Drittklassigkeit hinausgehen. Ein Vertragsverlängerung schließt er jedoch nicht aus – vorausgesetzt, die Mannschaft bleibt auf Erfolgskurs. Taz war 2024/25 vom FC Bayern München an Schalke 04 ausgeliehen worden, wobei eine Kaufoption über angeblich 15 Millionen Euro bestand, die jedoch nicht gezogen wurde.
Unter Trainer Tobias Strobl läuft es für SC Verl diese Saison rund: Der Sieg im Westfalenpokal-Viertelfinale hält die Hoffnung auf einen Titelgewinn lebendig.
Wie es für Berkan Taz weitergeht, bleibt vorerst offen. Bleibt er, profitiert Verl von seiner Offensivkraft. Wechselt er, könnte der Verein eine Ablöse kassieren, während ein anderer Klub einen bewährten Drittliga-Spieler gewinnt.






