15 May 2026, 16:38

Solingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für bessere Nahmobilität

Eine Stadtstraße mit einer zentralen grünen Fahrradspur, gesäumt von Gras, Pfählen, Laternen, Brettern, Zäunen, Pflanzen, Bäumen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Solingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für bessere Nahmobilität

Solingen ist offiziell der Arbeitsgemeinschaft fuß- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) beigetreten. Ein Auswahlgremium nahm den Antrag der Stadt am 26. September 2023 einstimmig an und würdigte damit ihre Bemühungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der lokalen Mobilität.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die 1993 gegründete AGFS NRW zählt mittlerweile 118 Mitglieder, darunter Städte wie Wuppertal und Langenfeld sowie den Rheinisch-Bergischen Kreis. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die Bedingungen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen zu optimieren und eine nachhaltige Nahmobilität zu fördern.

Das Gremium lobte Solingens strukturiertes Vorgehen in der Verkehrssicherheit sowie die enge Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen. Besonders hervorgehoben wurden bestehende Projekte wie die Korkenziehertrasse und die Veloroute 1, die als gelungene Mobilitätsinitiativen gelten. Zudem wurde Solingen als „Wanderparadies“ bezeichnet – dank seiner fußgängerfreundlichen Infrastruktur.

In seinem Feedback empfahl das Gremium weitere Maßnahmen, darunter die Verbreiterung von Gehwegen, die Optimierung von Ampelschaltungen und eine bessere Verkehrsbeschilderung. Durch die Mitgliedschaft in der AGFS NRW erhält Solingen Zugang zu Landesfördermitteln, Fachwissen und kostenlosen Beratungsleistungen für künftige Mobilitätsprojekte.

Der Beitritt zur AGFS NRW ist das Ergebnis jahrelanger systematischer Arbeit in der Verkehrsplanung und -sicherheit. Die Stadt kann nun auf Landesressourcen und Expertise zurückgreifen, um ihr Fuß- und Radwegenetz weiter auszubauen. Die Empfehlungen des Gremiums werden als Leitfaden für anstehende Infrastrukturprojekte dienen.

Quelle