Sören Link lehnt SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Landtagswahl 2027 ab
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link hat die Chance abgelehnt, die SPD bei der Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen als Spitzenkandidat anzuführen. Seine Entscheidung fällt trotz des Drucks von Parteimitgliedern, die ihn als Herausforderer des amtierenden Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) sehen wollten.
In einem Interview mit der Bild machte Link seine Haltung deutlich: Er betonte, dass seine Wiederwahl zum Oberbürgermeister von Duisburg ihm ein direktes Mandat gebe, sich weiterhin für die Stadt einzusetzen. Die Absage folgt auf monatelange Spekulationen, wobei SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Barbara Bas bereits im Januar seine Nominierung vorangetrieben haben soll.
Mit diesem Schritt bleibt die SPD ohne bestätigten Spitzenkandidaten für den anstehenden Wahlkampf. Parteivertreter hatten Link als starken Konkurrenten gegen Wüst gesehen, der das Amt des Ministerpräsidenten seit 2021 innehat. Bisher gibt es keine weiteren Angaben dazu, wie die SPD nun vorgehen wird.
Links Entscheidung schwächt die SPD-Pläne für die Wahl 2027 spürbar. Die Partei muss nun einen anderen Kandidaten finden, um gegen die CDU in Nordrhein-Westfalen anzutreten. Link selbst bleibt auf seine Aufgaben als Oberbürgermeister von Duisburg konzentriert.






