SPD in Solingen will Kirchengebäude mit neuer Strategie retten
SPD-Fraktion in Solingen fordert stadtweite Strategie zur Zukunft von Kirchengebäuden
Die SPD-Fraktion in Solingen hat eine stadtweite Strategie gefordert, um die Zukunft von Kirchengebäuden langfristig zu sichern. Angesichts der drohenden Stilllegung der Lutherkirche in der Innenstadt steht deren künftige Nutzung nun in den Sternen. Fraktionsvorsitzender Ernst Lauterjung betonte die Dringlichkeit eines abgestimmten Plans, um diesen historischen Räumen neues Leben einzuhauchen.
Die Schließung der Lutherkirche wirft dabei ein größeres Problem für die gesamte Stadt auf. Auch andere Kirchen in Solingen stehen vor ungewissen Perspektiven – ein Grund für die SPD, nun aktiv zu werden. Lauterjung bezeichnete Kirchen als unverzichtbare soziale Treffpunkte und prägende Elemente der städtischen Identität.
Die Fraktion will in Kürze erste Vorschläge im zuständigen Ausschuss einbringen. Zudem sind direkte Gespräche mit Kirchenvertretern geplant, um nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Denkbare neue Nutzungen der Gebäude reichen von Wohnraum über Kultur- und Kunststätten bis hin zu Begegnungszentren für die Nachbarschaft.
Lauterjung machte deutlich, dass die Stadt keine vollständige finanzielle oder organisatorische Verantwortung für die Kirchen übernehmen könne. Stattdessen bietet die SPD eine enge Zusammenarbeit mit politischen und administrativen Gremien an. Ziel ist es, praxistaugliche Konzepte zu entwickeln, die den Gebäuden eine sinnvolle Zweitnutzung ermöglichen.
Mit ihrem Vorstoß für ein strukturiertes Vorgehen will die SPD verhindern, dass Kirchengebäude dem Verfall preisgegeben werden. Durch die Kooperation mit Kirchen und lokalen Behörden sollen tragfähige Alternativen gefunden werden, die der Gemeinschaft zugutekommen. Erste Schritte werden Ausschussberatungen und direkte Gespräche mit Kirchenvertretern sein.






