22 March 2026, 14:35

Tausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und AfD-Politik

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Fahne schwenken, gehen eine Straße entlang, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Tausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und AfD-Politik

Mehr als tausend Menschen gingen am Samstag in Köln auf die Straße, um gegen Rassismus zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt, wobei die Teilnehmenden mit Flaggen und Plakaten gegen rechtsextreme Politik demonstrierten. Mehrere lokale Gruppen hatten die Bevölkerung aufgerufen, sich der Veranstaltung anzuschließen, die Teil einer bundesweiten Bewegung ist.

Der Marsch begann am Südermannplatz, wo sich die Menge versammelte, bevor sie entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz zog. Viele trugen bunte Transparente mit Parolen wie "Herz statt Hass", während andere direkt die rechtspopulistische AfD-Partei kritisierten. Die Polizei hatte mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, korrigierte ihre Schätzungen jedoch auf etwas über 1.000 Demonstranten.

Bei der Kundgebung nahe dem Rudolfplatz zog ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly die Blicke auf sich. Tilly, bekannt für seine scharfe politische Satire, hatte in früheren Werken bereits mehrfach die AfD auf dem Korn. Organisiert wurde die Demonstration vom Bündnis "Köln stellt sich quer", einer von vielen Initiativen, die sich gegen Diskriminierung engagieren.

In ganz Deutschland fanden in über 100 Städten und Regionen ähnliche Veranstaltungen statt. Große Kundgebungen gab es in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt, während in Hannover etwa 50.000 Menschen zusammenkamen. Alle Demonstrationen fielen mit dem jährlichen UN-Tag gegen Rassendiskriminierung am 21. März 2026 zusammen.

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Die Kölner Proteste endeten friedlich, wobei die Organisatoren die Solidarität gegen Rassismus betonten. Zwar blieb die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurück, doch reiht sich die Veranstaltung in eine bundesweite Welle von Demonstrationen ein. Von Berlin bis München gab es koordinierte Aktionen, die die Ablehnung rechtsextremer Ideologien unterstrichen.

Quelle