Verkehrsausschuss entscheidet über Straßenprojekte, Radwege und Fördergelder für 2026
Abdul FechnerVerkehrsausschuss entscheidet über Straßenprojekte, Radwege und Fördergelder für 2026
Der Verkehrs- und Mobilitätsausschuss hat seine jüngste Sitzung abgehalten, um zentrale Straßen- und Verkehrsprojekte zu prüfen. Dabei wurden Entscheidungen zu abgelehnten Förderanträgen, Infrastrukturplänen und Anpassungen an Radwegen getroffen. Während einige Vorhaben auf Widerstand stießen, erhielten andere volle Unterstützung.
Zu Beginn stimmte das Gremium über den Antrag von SPD und Grünen ab, 200.000 Euro für Notfall-Ersatzverkehr auf der Buslinie S11 bereitzustellen. Eine Mehrheit der CDU- und AfD-Mitglieder lehnte den Förderantrag ab. Gleichzeitig billigten sie einstimmig zwei Teile desselben Antrags, um betroffenen Fahrgästen ausreichende Alternativen zu garantieren.
Bei den Beratungen zu Straßenprojekten entschied sich der Ausschuss für Variante 1 der Buchholzstraße, die die bestehende Verkehrsführung weitgehend beibehält. Unterdessen räumte der stellvertretende Bürgermeister Ragnar Migenda ein, dass die geplante Fahrradspur auf dem Hasenweg in Refrath nach einer gerichtlichen Blockade nicht umgesetzt werden könne.
SPD und Grüne setzten sich zudem für Änderungen am Entwurf der Verwaltung für die Radwegeinfrastruktur auf dem Lerbacher Weg ein. Anschließend verabschiedete der Ausschuss das Maßnahmenprogramm für die Jahre 2026 bis 2028, wobei jedoch nur die Projekte für 2026 final beschlossen wurden. Diese Phase umfasst 34 Vorhaben – von der Altenberger-Dom-Straße bis zum Wickenpädchen.
Die Sanierung der Leverkuser Straße ist für 2027 vorgesehen, wobei die Bauarbeiten in der zweiten Jahreshälfte beginnen sollen. Zudem äußerten die Mitglieder Bedenken wegen anhaltender Personalengpässe in den Bereichen Straßenunterhalt und Verkehrsmanagement.
Die Sitzung endete mit einer Mischung aus angenommenen und abgelehnten Anträgen, die die Verkehrsplanung der Stadt für die kommenden Jahre prägen werden. Das Programm für 2026 wird mit 34 Projekten voranschreiten, während Busverbindungen und Radwegeinfrastruktur weiteren Anpassungen unterliegen. Die Personalprobleme bleiben eine Herausforderung für die künftige Arbeit.






