21 March 2026, 22:27

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar als Zeichen des Zusammenhalts im Ramadan

Eine Gruppe von Menschen mit Tellern voller Essen, einem Schüsselchen und Löffel auf der rechten Seite und dem Text "Uwxyz - Alle hatten ein großes Stück und gingen ins Bett" oben.

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar als Zeichen des Zusammenhalts im Ramadan

Erstes gemeinsames Iftar-Fastenbrechen in Wesel fördert Zusammenhalt während des Ramadan

In Wesel hat das erste gemeinsame Iftar-Fastenbrechen stattgefunden, um Menschen während des Ramadan zusammenzubringen. Die Veranstaltung sollte den interreligiösen Dialog und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt stärken. Rund 100 Gäste unterschiedlicher Herkunft nahmen an dem Abendtreffen teil.

Organisiert wurde das Iftar von islamischen Kulturvereinen, örtlichen Kirchen und der Stadt Wesel. Vertreter von Migrantengruppen, religiösen Gemeinschaften und der Zivilgesellschaft kamen zum gemeinsamen Mahl zusammen. Das Fasten im Ramadan ist eine zentrale Praxis im Islam – das gemeinsame Brechen des Fastens hatte für die Teilnehmenden daher eine besondere Bedeutung.

Bei Sonnenuntergang leitete Julian Agushi von Horizont e.V. den Gebetsruf ein. Anschließend teilten die Gäste ein vielfältiges Buffet und beendeten damit ihr tägliches Fasten. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, betonte in ihrer Rede die Symbolkraft des gemeinsamen Brotbrechens als Zeichen der Einheit.

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Auch Bürgermeister Rainer Benien hob hervor, wie die Veranstaltung das Verständnis unter den Bürgerinnen und Bürgern fördert. Ähnliche interreligiöse Iftar-Feiern fanden bereits in anderen deutschen Städten wie Dortmund und Gelsenkirchen statt – ein Zeichen für das wachsende Interesse an solchen Initiativen.

Der Abend brachte Menschen verschiedener Glaubensrichtungen und Organisationen zusammen. Beim gemeinsamen Essen vertieften die Teilnehmenden die Verbindungen zwischen den Gemeinschaften in Wesel. Die Stadt plant, solche Begegnungen auch in Zukunft weiter zu fördern.

Quelle