1. FC Kölns Schicksal hängt am Union-Berlin-Spiel – Trainer Wagner trifft auf Ex-Klub
Abdul Fechner1. FC Kölns Schicksal hängt am Union-Berlin-Spiel – Trainer Wagner trifft auf Ex-Klub
1. FC Köln kämpft um den Klassenverbleib in der Bundesliga – das entscheidende Spiel steht am Wochenende an. Ein Sieg gegen Union Berlin könnte die Kölner der Rettung einen großen Schritt näherbringen. Doch selbst dann braucht das Team noch Schützenhilfe von anderen Ergebnissen, um den Verbleib endgültig zu sichern.
Für Kölns Trainer René Wagner hat die Partie eine besondere Bedeutung. Er arbeitete einst als Assistent bei Union Berlin – nun steht er ihnen als Gegner gegenüber. Wagner war im vergangenen Jahr vier Monate lang Co-Trainer bei den Berlinerinnen. Im Januar kam er zum Verein, verließ ihn im Mai und übernahm anschließend den Posten in Köln. Am Sonntag trifft er nun auf seinen Ex-Klub – und auf die aktuelle Cheftrainerin Marie-Louise Eta.
Trotz seiner Vergangenheit betont Wagner, dass er nicht in Erinnerungen schwelgt. Seine ganze Konzentration gilt der Leistung seiner Mannschaft und der dringend benötigten Dreier. Doch selbst ein Sieg reicht allein nicht aus, um den Klassenerhalt zu garantieren.
Damit der 1. FC Köln den Bundesliga-Verbleib rechnerisch sichert, müssen zwei Dinge passieren: Zuerst müssen sie Union Berlin schlagen. Dann brauchen sie Punktverluste von FC St. Pauli und VfL Wolfsburg in deren eigenen Spielen. Nur dann ist Wagners Team vor dem Abstieg sicher.
Der Trainer hat bereits Pläne für den Sonntagabend geschmiedet: Falls die Ergebnisse zu ihren Gunsten ausfallen, möchte er den Schlusspfiff gemütlich von seiner Couch aus verfolgen – in dem Wissen, dass Kölns Platz in der Eliteklasse für eine weitere Saison gesichert ist.
Das Ergebnis dieses Spiels wird über die Zukunft des 1. FC Köln entscheiden. Ein Sieg hält die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben, doch die Kölner bleiben auf Patzer der Konkurrenz angewiesen. Wagners Verbindung zu Union Berlin verleiht dem hochbrisanten Duell dabei eine persönliche Note.






