10.000 Euro Spende rettet SkF-Betreuungsdienst vor finanzieller Not
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Langenfeld hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die katholische Pfarrgemeinde St. Josef und Martin übergab die Mittel, um die Arbeit der Organisation zu unterstützen. Die Spende kommt dem Betreuungsverein zugute, der rund 200 rechtliche Betreuungen verwaltet.
Die Kritz-Stiftung ging aus dem Nachlass von Maria Kritz hervor, die verfügte, dass ihr Vermögen Bedürftigen zugutekommen solle. Bei der Übergabe betonte der erste stellvertretende Bürgermeister Christian Benzrath die Bedeutung der Arbeit des SkF.
Stephanie Krone, Leiterin des SkF, erklärte, dass der Dienst weit mehr als reine Verwaltungsaufgaben für Betreute leiste. Dennoch sehe sich die Organisation finanziellen Herausforderungen gegenüber: Die Pauschalbeträge für Betreuungen seien seit 2019 unverändert geblieben – trotz steigender Personalkosten und Materialausgaben.
Eine Reform der Vergütungssätze ist zwar für 2026 geplant, doch durch die erwarteten Kostensteigerungen werde dies kaum Entlastung bringen. Bereits jetzt sei die Zahl der Betreuungsfälle pro Mitarbeiter gestiegen, was den Druck auf den Dienst erhöhe.
Die 10.000-Euro-Spende hilft dem SkF, seine Unterstützung für schutzbedürftige Menschen fortzuführen. Ohne zusätzliche Fördermittel oder gesetzliche Änderungen bleibe die Möglichkeit, das Angebot auszubauen, jedoch begrenzt. Das aktuelle System komme mit den wachsenden Anforderungen und Kosten in der Betreuung kaum noch nach.






