31 March 2026, 10:37

Alex Bex gewinnt Preis für seine Cowboy-Serie Erinnerungen an Staub

Plakat an einer Wand mit drei Personen – zwei Männer mit Cowboyhüten und eine Frau in einem langen Kleid – mit der Schrift "Das echte Ding bei Cowboys" in fetter schwarzer Schrift auf einem hellgelben Hintergrund.

Alex Bex gewinnt Preis für seine Cowboy-Serie Erinnerungen an Staub

Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex erhält Anerkennung für sein Langzeitprojekt Erinnerungen an Staub

Die Serie, die mit einer Nikon-Filmkamera entstanden ist, untersucht den Mythos des Cowboys und den Wandel traditioneller Männlichkeitsbilder. Nun wurde Bex für seine Arbeit mit einem Preis bei den Sony World Photography Awards 2025 ausgezeichnet.

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Eines seiner Motive – ein rothaariger Junge – wurde sogar für die offizielle Marketingkampagne der Awards ausgewählt. Das Projekt wurde zudem in ZERO.NINE MAGAZINE und Polka Magazine veröffentlicht und löste Debatten über Verletzlichkeit in Ranch-Gemeinschaften aus.

Bex, der französische und amerikanische Wurzeln hat, begann seine fotografische Laufbahn unter dem Einfluss seines Vaters. Bevor er sich auf künstlerische und dokumentarische Projekte konzentrierte, arbeitete er jahrelang in der Musikbranche. Mittlerweile blickt er auf eine achtjährige Karriere hinter der Kamera zurück.

Erinnerungen an Staub entstand in Texas, wo Bex Cowboys und ihren Alltag fotografierte. Die Serie hinterfragt, wie sich traditionelle Männlichkeit an moderne kulturelle Veränderungen anpasst – oder daran scheitert. Im Rahmen der Sony World Photography Awards 2025 belegte das Projekt den dritten Platz in der Kategorie Dokumentarfotografie des Professional-Wettbewerbs.

Neben diesem Projekt entwickelt Bex weiterhin neue Arbeiten. Sein Ansatz verbindet persönliche Neugier mit gesellschaftlich relevanten Themen, wobei er oft auf Film setzt, um ungeschönte, authentische Momente einzufangen.

Der Erfolg des Projekts unterstreicht Bex' Fähigkeit, durch Fotografie Klischees infrage zu stellen. Erinnerungen an Staub erreichte ein globales Publikum – von Ausstellungen bis hin zu großen Publikationen. Mit laufenden Projekten in Arbeit bleibt seine Auseinandersetzung mit Identität und Kultur ein zentraler Schwerpunkt.

Quelle