BBK veröffentlicht aktualisierten Krisenratgeber für bessere Notfallvorsorge
Abdul FechnerBBK veröffentlicht aktualisierten Krisenratgeber für bessere Notfallvorsorge
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht aktualisierten Ratgeber Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen überarbeiteten Leitfaden mit dem Titel Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen veröffentlicht. Die kostenlose Broschüre bietet praktische Handlungsempfehlungen für Notfälle wie Stromausfälle, Überschwemmungen, Brände oder Falschinformationen. Sie steht nun sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form zur Verfügung, um möglichst vielen Menschen zu helfen, sich besser zu schützen.
Der neue Ratgeber deckt ein breiteres Themenspektrum ab als seine Vorgänger. Neben klassischen Notfalltipps enthält er nun auch Abschnitte zum Umgang mit Desinformation, zu Schutzmaßnahmen bei Explosionen sowie zur Stressbewältigung in Extremsituationen. Das BBK hat zudem darauf geachtet, die Inhalte barrierearm zugänglich zu machen: Die Broschüre liegt in sieben Sprachen, in Leichter Sprache sowie in Deutscher Gebärdensprache vor.
Eine aktuelle Umfrage des BBK zeigte, dass 53 Prozent der Bevölkerung bisher keine konkreten Vorsorgemaßnahmen für den Ernstfall getroffen haben. Um dies zu ändern, plant die Behörde in den kommenden Monaten eine groß angelegte Informationskampagne. Ziel ist es, die Empfehlungen des Ratgebers möglichst weit zu verbreiten.
Zusätzlich werden derzeit maßgeschneiderte Materialien für verschiedene Zielgruppen entwickelt. Das BBK hofft, dass diese Initiativen die Notfallvorsorge zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags machen – mit klaren, wissenschaftlich fundierten Ratschlägen.
Der überarbeitete Leitfaden ist kostenlos und in mehreren Formaten leicht zugänglich. Mit der anstehenden Kampagne will das BBK das öffentliche Bewusstsein und die Handlungsbereitschaft stärken. Durch einfache, praxisnahe Schritte soll die Zahl der unvorbereiteten Menschen in Krisensituationen verringert werden.






