17 March 2026, 12:32

Bergisch Gladbach kauft brachliegendes Industriegelände für mögliche Grundschule

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails zu Gebäuden, Straßen und anderen Merkmalen.

Bergisch Gladbach kauft brachliegendes Industriegelände für mögliche Grundschule

Die Stadt Bergisch Gladbach hat ein langjährig brachliegendes Industriegelände an der Sander Straße 37–47 erworben. Das einst von Metallverarbeitungs- und Logistikunternehmen wie Voestalpine genutzte Areal steht nun leer und bedarf einer Neugestaltung. Die Stadtverwaltung prüft bereits mögliche Nutzungsvarianten, darunter auch den Bau einer neuen Grundschule.

Bis in die frühen 2020er-Jahre war das Gelände noch in Betrieb, bevor es verfiel. Nach Jahren des Leerstands kaufte die Stadt es 2023 – der endgültige Kaufpreis hängt von der Übergabe eines vollständig geräumten und schadstofffreien Areals ab. Die Verantwortung für Abriss und Altlastensanierung liegt vollständig beim Verkäufer.

Die Abrissarbeiten haben bereits begonnen und orientieren sich an einem detaillierten geotechnischen Gutachten sowie einem strukturierten Rückbaukonzept. Besonders berücksichtigt werden dabei die Stabilität der angrenzenden Hänge sowie der Schutz benachbarter Grundstücke vor möglichen Schäden. Aktuell ist das Gelände als unbeplanter Innenbereich nach § 34 der Bauordnung eingestuft.

Sobald die vollständige Kaufsumme beglichen ist, gehen Eigentum und alle damit verbundenen Rechte offiziell an die Stadt über. In den kommenden Monaten werden die lokalen Behörden die Bürger:innen über Planungsfortschritte und Beteiligungsmöglichkeiten informieren.

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Das ehemalige Industrieareal beginnt nun unter städtischer Regie ein neues Kapitel. Sollte dort tatsächlich eine Grundschule entstehen, könnte dies den lokalen Bildungsbedarf decken. Weitere Updates folgen mit dem Fortschritt der Abrissarbeiten und der konkreten Ausgestaltung der Pläne.

Quelle