Bezirksrat kämpft gegen Hundekot-Plage in Ohligs und Aufderhöhe
Mehrere politische Gruppen im Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid haben sich zusammengeschlossen, um ein wachsendes Problem anzugehen: Hundekot, der öffentliche Flächen verschmutzt. Die Grünen (Bündnis 90/Die Grünen), die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender (BfS) haben eine offizielle Anfrage eingereicht, um die Thematik zu bearbeiten – nach zunehmendem Beschwerdeaufkommen seitens der Anwohner.
Der Vorstoß folgt auf eine Häufung von Meldungen über Hundekot auf Gehwegen, in Parks und sensiblen Bereichen wie Friedhöfen. Bürger monieren die mangelnde Sauberkeit, was die Fraktionen veranlasst hat, eine detaillierte Bestandsaufnahme der Situation zu fordern. Ihr Antrag zielt darauf ab, Daten zur Anzahl der Hunde im Stadtbezirk zu erheben und die bestehende Entsorgungsinfrastruktur zu überprüfen.
Besonderes Augenmerk liegt auf stark frequentierten Orten wie dem Ittertal, dem Lochbachtal und der Ohligser Heide. Die Anfrage soll klären, warum es in diesen Gebieten an ausreichenden Entsorgungsmöglichkeiten mangelt und wie die Bedingungen verbessert werden könnten. Neben Infrastrukturmaßnahmen schlägt der Antrag auch Aufklärungskampagnen und strengere Kontrollen vor, um eine verantwortungsvolle Hundehaltung zu fördern.
Die Initiatoren betonen, dass der Antrag nicht als Kritik an Hunden oder ihren Haltern zu verstehen sei. Stattdessen gehe es um mehr Eigenverantwortung und bessere Rahmenbedingungen, um saubere öffentliche Räume zu gewährleisten. Ziel ist es, eine Grundlage für praktische Maßnahmen zu schaffen, die langfristig zu mehr Respekt und saubereren Verhältnissen im gesamten Stadtbezirk beitragen.
Die Anfrage wird einen detaillierten Überblick über die aktuellen Herausforderungen und möglichen Lösungsansätze liefern. Sollten die vorgeschlagenen Schritte umgesetzt werden, könnten sie zu einer verbesserten Abfallbewirtschaftung und saubereren öffentlichen Flächen führen. Der Bezirksrat wird die Erkenntnisse nutzen, um künftige Richtlinien zur Hundehaltung und Umweltverantwortung zu gestalten.






