22 March 2026, 02:26

Dortmunds radikaler Neuanfang: Warum Cramer auf Jugend statt Stars setzt

Ein junger Mann in einem blauen Everton FC-Trikot steht auf einem Fuballfeld in einem Stadion.

Dortmunds radikaler Neuanfang: Warum Cramer auf Jugend statt Stars setzt

Borussia Dortmund steht unter dem neuen Sportdirektor Carsten Cramer vor einer Zeitenwende. Der Verein hat beschlossen, die Verträge der Leistungsträger Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan nicht zu verlängern – alle drei werden den Klub im Sommer verlassen. Gleichzeitig laufen Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Kapitän Emre Can, der sich derzeit von einem Kreuzbandriss erholt.

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Cramer übernahm im Sommer 2024 die Verantwortung und lenkte den Verein in Richtung eines pragmatischeren, finanziell nachhaltigeren Kurses. Die Ära teurer Startransfers und riskanter Ausgaben ist vorbei. Stattdessen setzt Dortmund nun auf Nachwuchsförderung, datenbasiertes Scouting und gezielte Hochkaräter-Verpflichtungen.

Die Strategie zeigt bereits Wirkung. Nach dem Verkauf von Jude Bellingham 2023 führte der Klub diese Linie fort und trennte sich 2025 von Topverdienern wie Karim Adeyemi und Brandt. Gleichzeitig rückten junge Talente wie Karabit und Pauschen aus der eigenen Akademie nach. Mit gezielten Neuverpflichtungen – darunter ein datengestützt ausgewählter Ersatz für Niclas Füllkrug – wurde der Kader weiter gestärkt.

Trotz des Ausscheidens im Champions-League-Viertelfinale sicherte sich Dortmund in der Saison 2024/25 einen Platz in den Top Vier der Bundesliga. Cramer betrachtet diese Veränderungen nicht als Rückschläge, sondern als Chance, ein widerstandsfähigeres Team aufzubauen. Seine Führung steht für mutige Entscheidungen und eine klare Vision für die Zukunft des Vereins.

Die Abgänge von Brandt und Süle markieren das Ende einer Epoche, doch Dortmunds neuer Weg nimmt bereits Gestalt an. Mit einem verstärkten Fokus auf Nachwuchs und Datenanalyse strebt der Klub nach Stabilität bei gleichzeitiger Konkurrenzfähigkeit auf höchstem Niveau. Eine mögliche Vertragsverlängerung von Emre Can würde diesen Wandel zusätzlich verankern.

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