24 April 2026, 18:59

Dritte Kinderschutz-Fachkonferenz in Lünen stärkt regionale Netzwerke für mehr Sicherheit

Gruppe von Kindern auf einem Basketballfeld mit Papierbeuteln in den Händen, Beutel und Gegenstände rechts und eine Tafel mit Text links, vor einem Hintergrund aus Zaun, Pfosten, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden, Hügeln und Himmel.

Dritte Kinderschutz-Fachkonferenz in Lünen stärkt regionale Netzwerke für mehr Sicherheit

Rund 150 Fachkräfte trafen sich am 31. Oktober 2025 in Lünen zur dritten Kinderschutz-Fachkonferenz der Stadt. Im Kultur- und Bürgerzentrum LÜKAZ drehte sich die Veranstaltung um die Stärkung der Zusammenarbeit und der gemeinsamen Verantwortung im Kinderschutz. Referent:innen und Teilnehmer:innen betonten, wie wichtig ein einheitliches Vorgehen ist, um künftige Herausforderungen im Bereich des Kindeswohls zu bewältigen.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand das Thema "Kinderschutz als gemeinsame Aufgabe", mit besonderem Fokus auf inklusive Ansätze. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns eröffnete die Veranstaltung und unterstrich, dass Kinderschutz eine gesellschaftliche Gesamtaufgabe sei. "Kinderschutz geht uns alle an", erklärte er und gab damit den Ton für die Diskussionen vor, wie verschiedene Akteur:innen besser zusammenarbeiten müssen.

Zwei Hauptvorträge prägten den Vormittag: Prof. Dr. Heike Wiemert analysierte neue Herausforderungen im Kinderschutz, während Jan Pöter die Bedeutung von professionellen Standards und geteilter Verantwortung herausstellte. Beide Beiträge machten deutlich, dass ein wirksamer Schutz nur durch abgestimmtes Handeln verschiedener Einrichtungen gelingen kann.

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Am Nachmittag boten eine Informationsmesse und Netzwerkformate den Fachkräften die Möglichkeit, sich auszutauschen und die jeweiligen Arbeitsbereiche kennenzulernen. Matthias Kossow, Kinderschutzkoordinator der Stadt Lünen, bezeichnete die Konferenz als "unverzichtbaren Standard" für die lokalen Bemühungen seit ihrem Start 2023. Die Stadt sieht in der Veranstaltung einen zentralen Baustein, um regionale Netzwerke zu festigen und Kindern bestmöglichen Schutz und Unterstützung zu bieten.

An der Konferenz nahmen Expert:innen aus Bildung, Sozialarbeit und Gesundheitswesen teil, um die Kinderschutzpraxis zu verbessern. Durch Dialog und Vernetzung sollte ein widerstandsfähigeres System zum Schutz gefährdeter Kinder entstehen. Die Organisator:innen planen, die diesjährigen Ergebnisse in künftigen Auflagen der Konferenz weiterzuentwickeln.

Quelle