Emmanuelle Seigner glänzt in Taormina mit Lebenswerkpreis und ungebrochenem künstlerischem Elan
Eitel TruppEmmanuelle Seigner glänzt in Taormina mit Lebenswerkpreis und ungebrochenem künstlerischem Elan
Emmanuelle Seigner traf beim Filmfestival von Taormina mit ihrer markanten Mischung aus Rockstar-Attitüde und lässigem Charme ein. Sie zählt zu den Ehrengästen der Veranstaltung und wird mit einem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Schauspielerin und Musikerin vereint weiterhin eine erfolgreiche Karriere in Film und Musik.
Erstmals große Aufmerksamkeit erlangte Seigner 1985 in Jean-Luc Godards Detektiv. Später wurde sie zu einer häufigen Collaboratorin ihres Mannes Roman Polanski und spielte in seinen Filmen Bitter Moon, Die neun Pforten und Venus im Pelz. Ihre Filmkarriere umfasst Jahrzehnte, doch sie gibt zu, kaum Bedauern zu empfinden – auch wenn sie sich manchmal gewünscht hätte, sich noch mehr gefordert zu haben.
Neben der Schauspielerei ist sie Frontfrau der Rockband L'Epée, deren Musik in erfolgreichen Serien wie Emily in Paris und Killing Eve zu hören war. Die Band arbeitet derzeit an einem neuen Album, während Seigner gleichzeitig an drei Spielfilmprojekten beteiligt ist. Ihre künstlerischen Wurzeln reichen tief: Sie ist die Enkelin von Louis Seigner, einem gefeierten Schauspieler der Comédie-Française.
Seigner stand Polanski auch in öffentlichen Kontroversen zur Seite. Unterdessen betritt ihre Tochter Morgane Polanski die Filmbranche und bereitet sich darauf vor, ihren ersten Spielfilm – einen Horrorstreifen – in Großbritannien zu drehen.
In Taormina rücken Seigners Karriere und ihre Widerstandsfähigkeit in den Mittelpunkt. Sie bleibt aktiv in Film, Musik und Familienprojekten. Der Preis würdigt ihre bleibenden Verdienste um das Kino und die Künste.






