24 April 2026, 10:40

Essen beschließt wegweisenden Sportentwicklungsplan für alle Bürgerinnen und Bürger

Buchumschlag mit der Aufschrift "Olympische Spiele-Rezension Offizielle Veröffentlichung der Olympischen Bewegung" mit einer Stadtansicht, Gebäuden, Lichtern und Wasser sowie dem Text "Olympische Spiele der Vereinten Nationen und Frauen, Wissenschaft und Sport."

Essen beschließt wegweisenden Sportentwicklungsplan für alle Bürgerinnen und Bürger

Essen hat einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur "Sportstadt für ALLE Menschen" gemacht. Am 25. März 2026 verabschiedete der Stadtrat den Abschlussbericht des Integrierten Sportentwicklungsplans (ISEP). Diese langfristige Strategie zielt darauf ab, Sport und körperliche Aktivität für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt zugänglich zu machen.

Der ISEP wurde im September 2021 ins Leben gerufen, nachdem der Stadtrat seine Erarbeitung in Auftrag gegeben hatte. Über zweieinhalb Jahre hinweg arbeiteten Planer mit Bürgerinnen und Bürgern, Sportvereinen, Schulen und Stadtentwicklern zusammen, um das Projekt zu gestalten. Partizipative Formate sorgten dafür, dass eine breite Palette von Interessengruppen einbezogen wurde.

Der Plan basiert auf vier zentralen Säulen: einer detaillierten Analyse der aktuellen Essener Sportlandschaft, einer Bewertung der bestehenden Sportanlagen, der Erarbeitung maßgeschneiderter Empfehlungen sowie der Optimierung organisatorischer Strukturen. Anders als herkömmliche Sportstrategien verknüpft der ISEP den Sport mit der weiteren Stadtentwicklung, öffentlichen Räumen, Schulen und Jugendinitiativen.

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Obwohl der Abschlussbericht einen strategischen Rahmen vorgibt, sind damit noch keine konkreten Maßnahmen beschlossen. Die Essener Sport- und Bäderbetriebe (SBE) werden nun die Empfehlungen prüfen, Prioritäten setzen und Vorschläge ausarbeiten. Jede konkrete Maßnahme muss später in separaten Debatten und Beschlüssen durch die zuständigen Ausschüsse und den gesamten Stadtrat genehmigt werden.

Der ISEP skizziert Essens Vision für eine aktivere und inklusivere Zukunft. Die nächsten Schritte der Stadt umfassen die Präzisierung der Empfehlungen und die politische Absicherung einzelner Projekte. Bis dahin bleibt der Bericht ein Leitdokument – noch kein verbindlicher Masterplan.

Quelle