Gerhard Strubers rasante Trainer-Karriere: Von Köln nach Bristol und zurück in die Unsicherheit
Abdul FechnerGerhard Strubers rasante Trainer-Karriere: Von Köln nach Bristol und zurück in die Unsicherheit
Gerhard Strubers Zeit beim 1. FC Köln endete in der letzten Saison jäh. Der österreichische Trainer wurde Anfang Mai entlassen – nur wenige Monate, bevor der Verein den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machte. Seitdem hatte er das Zepter bei Bristol City übernommen, doch auch dieses Engagement endete schnell nach einer sieglosen Serie.
Struber war im Juli 2024 zum FC Köln gestoßen, hielt sich aber keine volle Spielzeit lang. Sein Abschied folgte nach einem frustrierenden 1:1 gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg. Trotz des Rückschlags belegte die Mannschaft nach 32 Spieltagen noch immer den zweiten Platz.
Friedhelm Funkel sprang als Interimstrainer ein und führte den FC Köln in den entscheidenden Partien zum Erfolg. Unter seiner Leitung besiegte der Klub den 1. FC Nürnberg (2:1) und deklassierte den 1. FC Kaiserslautern mit 4:0 – damit war der Wiederaufstieg in die erste Liga besiegelt.
Rückblickend gab Struber zu, dass kein Trainer wirklich vor einer Entlassung sicher sei. Dennoch hege er keinen Groll gegen Köln und bezeichnete seine Zeit dort als wertvolle Erfahrung für seine Entwicklung. Noch im Sommer wechselte er zu Bristol City, doch auch in England dauerte sein Engagement nur sechs sieglose Spiele, bevor es zur nächsten Trennung kam.
Der Aufstieg des FC Köln markierte eine Wende nach Strubers Abgang, während Funkel das Ruder herumriss. Der Österreicher steht unterdessen nach zwei kurzlebigen Stationen in schneller Folge vor einer neuen Herausforderung. Seine Erlebnisse unterstreichen den Druck im modernen Fußballgeschäft, wo oft allein die Ergebnisse über das Schicksal entscheiden.






