Gladbachs 4:0-Befreiungsschlag – doch Polanskis Zukunft bleibt ungewiss
Rotraut DöringGladbachs 4:0-Befreiungsschlag – doch Polanskis Zukunft bleibt ungewiss
Borussia Mönchengladbach hat mit einem 4:0-Sieg gegen den FC St. Pauli den ersten Bundesliga-Sieg seit über sieben Monaten eingefahren. Der Erfolg brachte vorerst Erleichterung, doch die Zukunft von Cheftrainer Eugen Polanski bleibt fraglich.
Die Mannschaft hatte vor diesem Spiel eine lange Durststrecke durchlebt: 217 Tage ohne einen Ligasieg. Der letzte Triumph datierte noch aus der Amtszeit des ehemaligen Trainers Gerardo Seoane, der den Verein am 15. September verließ. Seit Polanskis Übernahme holten die Gladbacher in sechs Spielen fünf Punkte – darunter auch der Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals.
Nach dem Spiel vermied Sportdirektor Rouven Schröder eine klare Bekräftigung für den Trainer. Auf Fragen zu Polanskis Position blieb er vage und weigerte sich, dessen Zukunft zu bestätigen. Stattdessen betonte er, der Verein sei "auf dem richtigen Weg", und lenkte den Fokus auf das bevorstehende Derby gegen den 1. FC Köln.
Der Sieg katapultierte Mönchengladbach auf Platz 16 der Bundesliga-Tabelle. Schröder deutete jedoch an, dass die endgültige Entscheidung über Polanskis Rolle erst nach dem Köln-Spiel in der Länderspielpause fallen werde.
Der Erfolg gegen den FC St. Pauli beendete zwar die lange sieglose Serie in der Liga, doch die Vereinsführung vertagt das Urteil über den Trainer bis nach dem Derby. Bis dahin bereitet sich die Mannschaft auf die entscheidende Partie vor – während die Unsicherheit über die Trainerfrage weiter besteht.






