Goldpreis auf Rekordhoch – wie Sie beim Verkauf nicht betrogen werden
Abdul FechnerWie viel ist Ihr alter Goldschmuck jetzt wert? - Goldpreis auf Rekordhoch – wie Sie beim Verkauf nicht betrogen werden
Goldpreis erreicht Rekordhoch – doch Vorsicht vor unseriösen Käufern
Der Goldpreis hat einen historischen Höchststand erreicht: Eine Feinunze kostet mittlerweile über 3.500 Euro. Angesichts dieses Preissprungs überlegen viele, alten Schmuck oder Goldanlagen zu verkaufen. Doch die Polizei warnt vor reisenden Aufkäufern, die Verkäufer mit unfairen Deals übervorteilen.
Aktuell wird ein Gramm Gold für etwa 115 Euro gehandelt. Eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) war noch nie so wertvoll wie heute. Schätzungen zufolge besitzen Privatpersonen in Deutschland rund 9.000 Tonnen Gold – etwa sechs von zehn Menschen haben hierzulande irgend eine Form des Edelmetalls in ihrem Besitz.
Drei Wege, Gold zu verkaufen Wer Gold verkaufen möchte, hat im Wesentlichen drei Optionen: den Besuch bei einem Juwelier oder Händler vor Ort, die Vereinbarung einer Schätzung zu Hause oder die Nutzung eines seriösen Online-Dienstes. Entscheidend für den Wert von Schmuck ist meist der Materialpreis, wobei aufwendig gestaltete oder antike Stücke höhere Preise erzielen können.
So ermitteln Sie den Wert Um den Wert alten Schmucks zu prüfen, sollte man nach Punzierungen suchen, die den Goldgehalt angeben – etwa die Zahlen 333 oder 750. Das Gewicht wird dann mit dem entsprechenden Faktor multipliziert (0,333 für 333er-Gold, 0,75 für 750er-Gold). Goldbarren lassen sich über Gewicht und Feinheit online bewerten, während Zahngold oft eine Fachbegutachtung erfordert. Münzen werden je nach Sammlerwert oder Anlagecharakter unterschiedlich bewertet.
Polizei rät zur Vorsicht Behörden empfehlen beim Verkauf, mehrere Angebote zu vergleichen, das Gold nie aus den Augen zu geben und unseriöse Händler zu meiden. Zertifizierte Käufer findet man über die Website des Bundesverbandes des Deutschen Münzfachhandels – das hilft, Betrug zu vermeiden.
Bei Rekordpreisen lockt es viele, alten Schmuck oder Barren zu Geld zu machen. Doch die Gefahr, unter Wert verkauft oder übers Ohr gehauen zu werden, bleibt groß. Wer Punzierungen prüft, Angebote vergleicht und auf geprüfte Käufer setzt, kann sich vor einem schlechten Deal schützen.






