Hamm setzt auf neue Expertin für faire Stadtentwicklung und globale Partnerschaften
Mirja VollbrechtHamm setzt auf neue Expertin für faire Stadtentwicklung und globale Partnerschaften
Die Stadt Hamm hat Annika Behrens zur neuen Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik ernannt. Sie trat die Stelle am 1. August 2025 an und wird sich vor allem auf fairen Handel und nachhaltige Beschaffung innerhalb der Stadtverwaltung konzentrieren. Ihre Position ist Teil eines wachsenden Trends: Mittlerweile verfügen rund 50 deutsche Kommunen über ähnliche Stellen.
Behrens bringt fundierte akademische und berufliche Erfahrungen mit. Sie studierte Angewandte Fremdsprachen und Internationale Wirtschaftsbeziehungen in Südspanien. Vor ihrer Tätigkeit in Hamm arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am UNESCO-Lehrstuhl der Technischen Universität Dortmund.
Ihre neue Position wird von der Engagement Global gGmbH finanziert und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Die Förderung soll Kommunen dabei helfen, entwicklungspolitische Maßnahmen eigenständig zu planen und umzusetzen. Behrens’ Vertrag läuft zunächst über zwei Jahre mit der Option auf eine zweijährige Verlängerung.
In Hamm wird sie eng mit Tobias Garske, dem Klimaschutzmanager der Stadt, sowie mit der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town zusammenarbeiten. Eine ihrer zentralen Aufgaben wird der Ausbau von Partnerschaften mit Kommunen des Globalen Südens sein, insbesondere mit Mazatlán in Mexiko.
Behrens’ Ernennung unterstreicht das Engagement Hamms für nachhaltige und faire Entwicklungspolitik. Ihre Arbeit wird sowohl die lokale Verwaltung als auch die internationale Zusammenarbeit umfassen. Die Stelle ist Teil der bundesweiten Initiative KEpol, die mittlerweile in Dutzenden deutscher Städte aktiv ist.






