John Neumeiers Abschied markiert das Ende einer Ballett-Ära in Hamburg
Mirja VollbrechtJohn Neumeiers Abschied markiert das Ende einer Ballett-Ära in Hamburg
Hamburgs Ballettszene steht in diesem Monat vor einem historischen Moment. Die Stadt, bekannt für ihre lebendige Subkultur und klassische Künste, eröffnet am 18. September die Ballettsaison 2022/23. Gleichzeitig markiert dieses Jahr das finale Kapitel von John Neumeiers 50-jähriger Ära als Direktor des Hamburg Balletts.
Die Spielzeit begann bereits Anfang September im kleinen Rahmen, doch die offizielle Eröffnung findet in der Hamburgischen Staatsoper statt. Auf dem Programm steht Gustav Mahlers Dritte Sinfonie – ein Werk, das seit langem mit Neumeiers künstlerischer Handschrift verbunden wird.
Neumeier übernahm 1973 die Leitung des Hamburg Balletts und formte die Kompanie über fünf Jahrzehnte hinweg zu einer der renommiertesten der Welt. Sein Abschied nach dieser Jubiläumssaison beendet eine Epoche für die Institution.
Der Ruf des Ensembles reicht längst weit über Hamburg hinaus. Durch die Verbindung von Tradition und Innovation wurde es zu einem tragenden Pfeiler der kulturellen Identität der Stadt.
Die Vorstellung am 18. September gibt den Ton für die Abschiedssaison an. Neumeiers Vermächtnis umfasst nicht nur eine grundlegend erneuerte Ballettkompanie, sondern auch einen nachhaltigen Einfluss auf Hamburgs Kunstszene. Noch lange nach seinem Rücktritt wird sein Wirken im kulturellen Kalender der Stadt spürbar bleiben.






