Karim Adeyemi zahlt 450.000 Euro Strafe für illegale Waffen in Mystery-Box
Abdul FechnerKarim Adeyemi zahlt 450.000 Euro Strafe für illegale Waffen in Mystery-Box
Deutschlands Fußballstar Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt
Der 22-jährige Nationalspieler und Stürmer von Borussia Dortmund (BVB), Karim Adeyemi, hat eine Geldstrafe in Höhe von 450.000 Euro akzeptiert, nachdem er den Besitz verbotener Waffen eingeräumt hatte. Der Vorfall ereignete sich, nachdem er online eine sogenannte "Mystery-Box" bestellt hatte, die illegale Gegenstände enthielt. Die Meldung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die deutsche Nationalmannschaft mit einem deutlichen 6:0-Sieg gegen die Slowakei ihre WM-Qualifikation sicherte – ein Spiel, das Adeyemi von der Bank aus verfolgte.
Der Fall nahm seinen Anfang Anfang 2024, als Adeyemi die "Mystery-Box" im Internet orderte. Ohne sein Wissen enthielt das Paket einen Schlagring und einen Elektroschocker – beides in Deutschland verbotene Waffen. Bei einer routinemäßigen Kontrolle entdeckte die Polizei die ungeöffneten Gegenstände, woraufhin Anklage erhoben wurde.
Vor Gericht gab Adeyemi den Fehler zu, beteuerte jedoch, keine Absicht gehabt zu haben, die Waffen zu besitzen. Er bekannte sich zu seiner Verantwortung als öffentliche Person und entschuldigte sich öffentlich. Sein Verein, der BVB, reagierte mit einer internen Maßnahme: Adeyemi soll als Teil eines sozialen Engagements Trainingseinheiten mit Kindern leiten.
BVB-Geschäftsführer Lars Ricken führte ein Gespräch mit dem Spieler, das er als "gründlich und klar" in Bezug auf Adeyemis Verhalten bezeichnete. Der Stürmer versprach, künftig dergleichen Fehler zu vermeiden.
Unterdessen feierte die deutsche Nationalmannschaft mit einem souveränen 6:0 gegen die Slowakei die erfolgreiche Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Adeyemi blieb während der gesamten Partie jedoch auf der Ersatzbank.
Mit der verhängten Strafe von 450.000 Euro ist das juristische Verfahren gegen Adeyemi abgeschlossen. Sein Verein hat interne disziplinarische Schritte eingeleitet, während der Spieler betont, in Zukunft vorsichtiger zu handeln. Der Vorfall reiht sich in frühere Kontroversen um den Angreifer ein, doch weitere Details zur öffentlichen Reaktion liegen bisher nicht vor.






