02 May 2026, 12:34

Kinder bauen ihre eigene Miniaturstadt in Wuppertal – mit Demokratie und Verkehr

Gelbes "Slow Down School Zone"-Schild auf der linken Seite einer Straße mit parkenden Fahrzeugen auf der rechten Seite, Bäumen, Gebäuden, Strommasten, Drähten und Himmel im Hintergrund.

Kinder bauen ihre eigene Miniaturstadt in Wuppertal – mit Demokratie und Verkehr

Eine Miniaturstadt von Kindern für Kinder – in Wuppertal entstanden

In Wuppertal hat eine Miniaturstadt Gestalt angenommen, die vollständig von Kindern entworfen und betrieben wird. Über 100 Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren haben tagelang an ihrer eigenen urbanen Welt gearbeitet – mit eigenen Gesetzen, Geschäften und sogar Verkehrsregeln. Das Projekt, organisiert von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG), ermöglicht es den Kindern, Demokratie hautnah zu erleben: Sie stimmen über zentrale Entscheidungen ab, von Steuererleichterungen bis zur Stadtplanung.

Die Kinderstadt funktioniert wie eine echte Kommune. Sie haben Verwaltungsgebäude errichtet, Läden eröffnet und ein Verkehrssystem mit Schildern und funktionierenden Ampeln eingerichtet. Wer mit einem Tretauto durch die Straßen fahren möchte, muss zuvor einen speziellen „Führerschein“ erwerben.

Direkte Demokratie steht im Mittelpunkt: Jedes Kind hat bei wichtigen Fragen mitzureden – sei es bei Haushaltsfragen oder neuen Regeln. Ihre Beschlüsse prägen das Leben in der Stadt und vermitteln ihnen ein Gefühl echter Bürgerverantwortung.

Den Abschluss bildet ein „Staatsempfang“, bei dem politische Vertreterinnen und Vertreter zu Besuch kommen, um sich die Arbeit der Kinder anzuschauen. Zudem wird über das Projekt in den „Bergischen Landesnachrichten“ am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr berichtet.

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Die Initiative gibt den Kindern praktische Einblicke in Verwaltung, Teamarbeit und Stadtentwicklung. Indem sie ihre eigene Stadt gestalten, lernen sie, wie Gesetze, Wirtschaft und öffentliche Dienstleistungen zusammenwirken. Mit dem Besuch lokaler Politiker und der Medienpräsenz wird ihr Engagement gewürdigt – und ihre Leistungen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Quelle