23 March 2026, 08:29

Klangwald am Main: Steinheims Abschied mit immersiver Nachtigallen-Installation

Außenansicht des Dream Theaters in St. Louis, Missouri, mit Glasfenstern und -türen, einem Namensschild, einem Müllbehälter, einer Topfpflanze und einer Straße unten.

Klangwald am Main: Steinheims Abschied mit immersiver Nachtigallen-Installation

Das Museum Schloss Steinheim in Steinheim verabschiedet sich mit einem besonderen Event von der Ausstellung Prinz Georgs GartenTraum. Am Wochenende des 18. und 19. Oktober verwandelt der lokale Klangkünstler Lasse-Marc Riek die Nachtigallenhaine in einen immersiven Klangwald. Besucher können die Installation vom Mainufer aus erleben – ohne das Museum betreten zu müssen.

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Den Höhepunkt bildet ein Vortrag von Riek am Donnerstag, dem 9. Oktober, um 18 Uhr. Unter dem Titel Mit den Ohren sehen – Zwischen Kunst und Wissenschaft erkundet er die Schnittmenge von Klangforschung und künstlerischer Praxis. Die Zuhörer dürfen Einblicke in seine Feldaufnahmen und früheren Sound-Art-Projekte erwarten.

An dem folgenden Wochenende wird die Nachtigallenhaine von 11 bis 17 Uhr täglich Schauplatz von Rieks Klanginstallation sein. Die Kompositionen – selten und faszinierend – verwandeln den natürlichen Raum in ein hörbares Erlebnis. Ein Museumsticket ist nicht erforderlich, da die Klänge bis ans Ufer tragen.

Rieks Werk genießt internationale Anerkennung und war in Galerien, Museen und öffentlichen Medien weltweit zu sehen. Zahlreiche Auszeichnungen unterstreichen seine Expertise in Feldaufnahmen und experimentellen Klanglandschaften. Die Veranstaltung bildet den Abschluss von Prinz Georgs GartenTraum, einer Ausstellung, die von der KulturRegion FrankfurtRheinMain und dem Hessischen Museumsverband unterstützt wird.

Die Klanginstallation begleitet die letzten Tage der Ausstellung, die am Sonntag, dem 19. Oktober, endet. Rieks Beitrag bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Museumsumgebung neu zu erleben. Das Projekt verbindet Kunst, Wissenschaft und öffentliche Zugänglichkeit zu einem unvergesslichen Abschied von der Schau.

Quelle