30 March 2026, 08:37

Kunde kündigt Verlag nach jahrelangem Ärger mit falschen Bestellungen

Apotheker in weißem Kittel spricht mit einem Kunden in einer Apothekenregalreihe mit Regalen voller Flaschen und Materialien.

Kunde kündigt Verlag nach jahrelangem Ärger mit falschen Bestellungen

Heiko Meyer, langjähriger Kunde eines deutschen Kalenderverlags, hat beschlossen, keine Bestellungen mehr bei dem Unternehmen aufzugeben. Der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war eine Bestätigung für Kalender, die er nie bestellt hatte. Dieser aktuelle Fehler reiht sich ein in eine jahrelange Serie von Ärger mit der Abwicklung seiner Aufträge durch den Verlag.

Meyer, der die Ruhrland-Apotheke betreibt, hatte in der Vergangenheit nur dann Bestätigungen erhalten, wenn er ausdrücklich danach gefragt hatte. Nun wirft er dem Verlag nicht nur unprofessionelles Verhalten vor, sondern auch rechtlich fragwürdige Praktiken.

Die Probleme begannen, als Meyer eine Bestellbestätigung für Kalender erhielt, die er nie angefordert hatte. Noch ärgerlicher: Der Verlag hatte ihn fälschlicherweise als "Herrn Prüssmann" statt mit seinem korrekten Namen angesprochen. Zwar entschuldigte man sich später für den Namensfehler, doch die grundsätzlichen Mängel im Bestellprozess blieben unerwähnt.

Meyer hatte seine Bestellmengen bereits reduziert, da die Nachfrage nach Wandkalendern in den letzten Jahren gesunken war. Aktuell verfügt er über ausreichend Lagerbestände für das nächste Jahr, wird aber keine weiteren Aufträge mehr bei diesem Verlag platzieren. Danach könnte er den Anbieter wechseln oder ganz auf Bestellungen verzichten.

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Seine Entscheidung fällt nach Jahren der Auseinandersetzung mit den inkonsistenten Praktiken des Unternehmens. Bestätigungen für frühere Bestellungen erhielt er nur, wenn er aktiv nachhakte. Jetzt reicht es ihm – er wird sein Geschäft künftig woanders machen.

Meyers Erlebnisse werfen ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme im Kundenservice des Verlages. Selbst wenn die Nachfrage nach Kalendern wieder steigen sollte, wird er sich nicht mehr auf das Unternehmen verlassen. Ein langjähriger Kunde ist verloren – wegen Problemen, die der Verlag bis heute nicht umfassend gelöst hat.

Quelle