Meerbusch-Lank kämpft um Rettung des Therapiebeckens im St.-Elisabeth-Krankenhaus
Eitel TruppMeerbusch-Lank kämpft um Rettung des Therapiebeckens im St.-Elisabeth-Krankenhaus
St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank startet Spendenaufruf zur Rettung seines Therapiebeckens
Das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank hat einen öffentlichen Spendenaufruf gestartet, um sein Hallenbad wieder instand setzen zu können. Die seit Beginn der Coronavirus-Pandemie geschlossene Einrichtung spielt eine zentrale Rolle in Therapie- und Gesundheitsprogrammen für Patientinnen und Patienten sowie lokale Gruppen.
Das Becken war einst eine unverzichtbare Ressource für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Rheuma. Wie Julia Held, kaufmännische Direktorin des Krankenhauses, erklärt, half es dabei, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Doch ein Probebetrieb im vergangenen Herbst zeigte, dass die technischen Anlagen – darunter Heizung, Lüftung, Klimaanlage und Filter – dringend erneuert werden müssen.
Die Gesamtkosten für die Sanierung werden auf etwa 250.000 Euro geschätzt. Das Krankenhaus sucht nun nach öffentlicher Unterstützung, um die Ausgaben zu decken und das Becken so schnell wie möglich wiedereröffnen zu können. Nach der Restaurierung soll die Einrichtung nicht nur Krankenhauspatienten, sondern auch der Rheuma-Liga, einer Schwimmschule und verschiedenen Aqua-Fitness-Gruppen zur Verfügung stehen.
Für die Zukunft sind zudem Erweiterungen geplant: Künftig sollen auch Kinder- und Babyschwimmkurse angeboten werden. Damit würde die Bedeutung des Beckens als gesundheitlicher und therapeutischer Begegnungsort für die Region weiter gestärkt.
Ziel des Spendenaufrufs ist es, ausreichend Mittel für die notwendigen Reparaturen zu sammeln. Bei Erfolg wird das Becken wieder als funktionaler Raum für medizinische Behandlungen, Rehabilitation und gesundheitsfördernde Aktivitäten genutzt werden können. Jede Spende, egal in welcher Höhe, ist willkommen, um das Projekt zu verwirklichen.






