31 March 2026, 02:30

Mönchengladbachs Energiebericht 2024: Stabiler Verbrauch trotz höherer Kosten und Klimaziele

Eine Stadtansicht mit mehreren Gebäuden im Vordergrund unter einem blauen Himmel, mit Solarpanelen auf einem Dach.

Mönchengladbachs Energiebericht 2024: Stabiler Verbrauch trotz höherer Kosten und Klimaziele

Mönchengladbach legt aktuellen Energiebericht vor: Verbrauch bleibt trotz steigender Kosten stabil

Mönchengladbach hat seinen jüngsten Energiebericht veröffentlicht, der zeigt, dass der Energieverbrauch trotz gestiegener Kosten weitgehend konstant geblieben ist. Die Stadt gab 2024 rund 10,7 Millionen Euro für die Energieversorgung ihrer Gebäude aus – 1,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Schulen bleiben mit Abstand die größten Energieverbraucher: Sie machen fast die Hälfte des gesamten Strombedarfs und über 60 Prozent des Erdgasverbrauchs in kommunalen Liegenschaften aus.

Der Strom- und Gasverbrauch in den städtischen Gebäuden zeigte 2024 kaum Veränderungen. Die kommunalen Immobilien verbrauchten 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom – fast identisch mit den Werten von 2023. Auch der Erdgasbedarf blieb mit 50,4 Millionen kWh stabil. Allerdings stieg der Verbrauch an Heizöl von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh, was auf Lagerentscheidungen aus dem Jahr 2022 zurückzuführen ist.

Der CO₂-Fußabdruck der Stadt blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten weitgehend unverändert. Um die Emissionen zu senken, haben die Verantwortlichen für die Jahre 2026 bis 2028 Maßnahmen geplant, darunter die Modernisierung von Heizungsanlagen und die Installation von Solaranlagen an Schulen und anderen Gebäuden. Ein kürzlich abgeschlossenes Projekt zur Modernisierung der Beleuchtung, das rund 850.000 Euro kostete, wurde zur Hälfte aus einem Bundeszuschuss finanziert.

In den vergangenen zwei Jahren hat das städtische Energiemanagement die Überwachungssysteme verbessert. Geplant sind nun der Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Modelle sowie die Anbindung von Wasser- und Wärmezählern an eine zentrale Datenplattform. Diese Maßnahmen sollen den Verbrauch effizienter erfassen und weitere Einsparpotenziale aufdecken.

Der Bericht unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen Mönchengladbachs, Energieverschwendung und Kosten zu reduzieren. Da Schulen die größten Verbraucher sind, zielen anstehende Sanierungen und digitale Aufrüstungen besonders auf Effizienzsteigerungen ab. Langfristig erwartet die Stadt, dass diese Schritte zu niedrigeren Ausgaben und geringeren Emissionen führen werden.

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