27 March 2026, 08:31

München kassiert erstmals Lizenzgebühren für Influencer-Events auf dem Oktoberfest

Kleines rotes Gebäude mit einem Riesenrad davor, umgeben von Festobjekten und Menschen, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel während des Oktoberfests in München, Deutschland.

München kassiert erstmals Lizenzgebühren für Influencer-Events auf dem Oktoberfest

München erhebt nun Gebühren für Werbeaktionen während des Oktoberfests

München hat damit begonnen, Lizenzgebühren für werbliche Aktivitäten während des Oktoberfests zu erheben. In diesem Jahr zahlte Influencerin Cathy Hummels erstmals an die Stadt für ihren jährlichen "WiesnBummel". Der Schritt markiert einen Wandel im Umgang der Stadt mit der kommerziellen Nutzung ihrer berühmten Festmarke.

Cathy Hummels' "WiesnBummel" ist seit einem Jahrzehnt eine fest etablierte Tradition auf dem Oktoberfest. Die Veranstaltung lockt Prominente wie den Rapper Kollegah oder die Schauspieler Jenny Elvers, Nina Bott, Simone Ballack und Oliver Pocher an. Zum ersten Mal entrichtete Hummels nun eine Gebühr an die Stadt – laut Berichten im "hohen fünfstelligen Bereich".

Die Stadt verlangt künftig für kommerzielle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Oktoberfest solche Abgaben. Zwar bleiben die genauen Summen früherer Lizenzvereinbarungen undurchsichtig, doch die Verantwortlichen streben an, die Festmarke stärker in Influencer-Kooperationen einzubinden. München plant zudem, in Zukunft gezielt weitere Content-Creator anzusprechen, um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aufzubauen.

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Hummels pflegt weiterhin ein gutes Verhältnis zur Stadt. Über ihren "WiesnBummel" arbeitet sie nach wie vor mit großen Marken zusammen und signalisierte Interesse an weiteren Projekten mit München.

Die neue Lizenzpraxis zeigt, wie die Stadt die kommerzielle Nutzung des Oktoberfests künftig regulieren will. Gebühren wie die von Hummels könnten für Influencer und Veranstalter zur Regel werden. München erhofft sich davon eine bessere Kontrolle über die Festmarke – bei gleichzeitiger Förderung der Zusammenarbeit mit Kreativen.

Quelle