Nagelsmanns WM-Dilemma: Warum Maxi Beier trotz Topform fehlt
Bundestrainer Julian Nagelsmann formt seinen WM-Kader – mit Fokus auf konterstärke Stürmer
Karim Adeyemi, Kevin Schade und Maxi Beier buhlen um die begehrte Rolle im Angriff der Nationalmannschaft. Doch jüngste Entscheidungen des Trainers lassen einen herausragenden Akteur erneut auf der Ersatzbank zurück – schon wieder.
Maxi Beier, der aktuell in Bestform spielende Stürmer von Borussia Dortmund, wurde einmal mehr nicht für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Trotz fünf Toren in 15 Pflichtspielen in dieser Saison fehlt er im Kader für die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana. Sein letzter Länderspieleinsatz datiert aus dem Oktober 2022, als Deutschland gegen Nordirland antrat.
Nagelsmann hält Beier jedoch weiterhin die Tür offen: Der 21-Jährige habe noch die Chance, sich vor der endgültigen WM-Nominierung zu empfehlen, so der Bundestrainer. Im Kader plant er mit ein bis zwei konterstarken Stürmern – aktuell führen Adeyemi und Schade dieses Rennen an.
Roman Weidenfeller, Ex-Torhüter und Vereinslegende von Borussia Dortmund, hinterfragt die anhaltende Nichtberücksichtigung Beiers. Zwar räumt er Adeyemis Potenzial und Schnelligkeit ein, kritisiert aber die mangelnde Konstanz des 22-Jährigen. Adeyemi, der bisher 11 Länderspiele (ein Tor) für Deutschland bestritten hat, bleibt trotz schwankender Leistungen ein heißer Kandidat.
Schon im November 2022 war Beier nicht im Nationalteam dabei – Zweifel an seiner Rolle in Nagelsmanns Plänen wurden damit laut. Doch mit der WM vor der Tür könnten seine jüngsten Leistungen den Bundestrainer zum Umdenken zwingen.
Der Kampf um den Platz des konterstarken Stürmers in der DFB-Elf bleibt hart umkämpft. Während Beier beim BVB überzeugt, bleibt ihm im Nationaltrikot weiterhin die Anerkennung verwehrt. Nagelsmanns finale Entscheidung wird zeigen, ob der junge Angreifer noch einmal die Chance erhält, sein Land auf der größten Bühne zu vertreten.






