10 April 2026, 18:33

Neuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl in wirtschaftlich stabilen Zeiten

Schwarzes Foto von Fussballspielern im Einsatz auf einem Feld mit Zuschauern im Hintergrund und einer Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96 Fahne.

Neuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl in wirtschaftlich stabilen Zeiten

Bernd Neuendorf bleibt für eine zweite Amtszeit Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Auf dem 45. DFB-Ordentlichen Bundestag stimmten 253 Delegierte einstimmig für ihn. Seine Wiederwahl fällt in eine Phase finanzieller Erholung der Organisation unter seiner Führung.

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Neuendorf hatte das Amt in einer Zeit wirtschaftlicher Schwierigkeiten übernommen, verkündete nun aber einen entscheidenden Erfolg: Der DFB hat sein jährliches Defizit von 20 Millionen Euro beseitigt. Zudem skizzierte er Pläne, die verbleibenden Schulden des Verbandes bis zum Ende seiner nächsten Amtszeit abzubauen – darunter die Rückzahlung des Kredits für den DFB-Campus in Frankfurt.

Der Bundestag wählte außerdem Silke Sinning zur Vizepräsidentin; sie setzte sich mit 124 zu 113 Stimmen gegen Silke Raml durch. Sinnings Sieg gilt als Anerkennung für ihre Bereitschaft, in der Vergangenheit führende Funktionäre infrage zu stellen. Die Delegierten sehen in ihr eine starke Stimme für Reformen.

Trotz der Fortschritte bleiben Spannungen zwischen dem DFB und den Vereinen in der Frage der Entwicklung des Frauenfußballs bestehen. Neuendorf räumte die Konflikte ein, betonte jedoch vor allem die finanzielle Wende des Verbandes. Als neues Ziel setzte er den Aufbau von Rücklagen in Höhe von 100 Millionen Euro bis 2029.

Neuendorfs Wiederwahl unterstreicht das Vertrauen in seine finanzpolitische Strategie für den DFB. In den kommenden fünf Jahren will die Organisation ihre Schulden tilgen und die Reserven ausbauen. Gleichzeitig wird seine Führung weiterhin mit den Vereinen über die Zukunft des Frauenfußballs verhandeln müssen.

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