12 April 2026, 00:40

NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit symbolträchtiger Delegationsreise

Betonschollen in einem Gittermuster am Holocaust-Mahnmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin, mit Bäumen, Gebäuden und Wolken im Hintergrund.

Kuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit symbolträchtiger Delegationsreise

André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, führt eine sechsköpfige Delegation nach Israel, wo hochrangige Gespräche auf dem Programm stehen. Während des Besuchs überreichte er Israels Präsident Isaac Herzog zwei Kunstwerke des deutschen Nagelkünstlers Günter Uecker als Zeichen der Freundschaft. Die Reise umfasst zudem Besuche an Orten, die mit den Hamas-Angriffen des vergangenen Jahres in Verbindung stehen, sowie Gespräche über künftige Zusammenarbeit.

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Die Delegation traf in Jerusalem ein, wo Kuper Herzog zu einem offiziellen Termin begegnete. Die Schenkung von Ueckers Werken unterstrich die Solidarität zwischen den beiden Regionen. Kuper betonte anschließend die Verbundenheit Nordrhein-Westfalens mit Israel und verwies auf die tiefen historischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem jüdischen Staat.

Auf dem Plan steht auch ein Besuch in Yad Vashem, der Holocaust-Gedenkstätte, wo Kuper die Einrichtung einer regionalen Dependance in Nordrhein-Westfalen vorschlug. Ähnliche Initiativen für Sachsen und Bayern wurden mit dem Yad-Vashem-Vorsitzenden Dani Dayan erörtert.

Im weiteren Verlauf reist die Delegation in den Kibbutz Be'eri, einen Schauplatz des tödlichen Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023. Dort werden sie Überlebende und Angehörige der Opfer treffen. Zudem ist eine stille Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des Nova-Music-Festivals geplant, wo bei demselben Anschlag zahlreiche Menschen ums Leben kamen.

Der Besuch unterstreicht die anhaltende Unterstützung Nordrhein-Westfalens für Israel. Die Begegnungen mit Überlebenden und die Gedenkveranstaltungen sollen den Opfern der Gewalt des vergangenen Jahres gedenken. Kupers Vorschlag für eine Yad-Vashem-Dependance könnte die bildungs- und kulturpolitischen Verbindungen zwischen den beiden Regionen weiter stärken.

Quelle