Rheinmetall sichert Milliardenaufträge trotz Aktiencrash im Oktober 2023
Eitel TruppRheinmetall sichert Milliardenaufträge trotz Aktiencrash im Oktober 2023
Rheinmetall durchlebte einen turbulenten Oktober 2023. Während die Aktie des Konzerns um fast 15 Prozent einbrach, sicherte sich das Unternehmen gleichzeitig bedeutende Rüstungsaufträge. Dazu gehört ein 31-Millionen-Dollar-Deal zur Instandsetzung von Bradley-Schützenpanzern für die US-Armee und die ukrainischen Streitkräfte.
Der Auftrag wurde vom National Center for Manufacturing Sciences an American Rheinmetall vergeben, die US-Tochter des deutschen Rüstungskonzerns. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung von Verfahren zur Schadensbewertung und Reparatur der Bradley-Fahrzeuge. Ziel ist es, die Ausfallzeiten zu verkürzen, indem Wartungskapazitäten näher an die Einsatzgebiete verlegt werden – was die Einsatzbereitschaft sowohl der US-Truppen als auch der ukrainischen Streitkräfte erhöhen soll.
Die Initiative läuft bis März 2027, wobei die ersten instand gesetzten Fahrzeuge bis zu diesem Termin erwartet werden. Dies folgt auf eine weitere große Order, die Rheinmetall im Oktober bekannt gab: einen Milliardenauftrag über die Lieferung von 222 Jackal-Radpanzern.
Trotz des jüngsten Kursrückgangs baut Rheinmetall sein Rüstungsgeschäft weiter aus. Das Reparaturprojekt für die Bradley-Schützenpanzer wird die operationelle Effizienz der US- und ukrainischen Streitkräfte steigern. Gleichzeitig festigt der Jackal-Auftrag die Position des Unternehmens auf dem Markt für gepanzerte Fahrzeuge.






